Aktuelles
Gedichte lesen und kostenlos veröffentlichen auf Poeten.de

Poeten.de ist ein kreatives Forum und ein Treffpunkt für alle, die gerne schreiben – ob Gedichte, Geschichten oder andere literarische Werke. Hier kannst du deine Texte mit anderen teilen, Feedback erhalten und dich inspirieren lassen. Um eigene Beiträge zu veröffentlichen und aktiv mitzudiskutieren, ist eine Registrierung erforderlich. Doch auch als Gast kannst du bereits viele Werke entdecken. Tauche ein in die Welt der Poesie und des Schreibens – wir freuen uns auf dich! 🚀

Feedback jeder Art Was soll ich tun

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
  • Berthold
    letzte Antwort
  • 3
    Antworten
  • 68
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Was soll ich tun

Ich sehe dich, ich weiß Bescheid,
du trägst in dir viel Dunkelheit.
Du sagst kein Wort, hältst alles fest,
als ob du keinen an dich lässt.

Ich frag dich leis, was ist passiert,
doch du blockst ab, bleibst reserviert.
Ich will dir helfen, trag ein Stück,
doch du ziehst dich von mir zurück.

Du willst nur vergessen, einfach geh’n,
doch ich kann deine Wunden seh’n.
Sie liegen still in deinem Blick,
und holen dich doch stets zurück.

Was soll ich tun, ich steh nur hier,
und wünsch, du öffnest dich bei mir.
Ich bleib noch da, auch wenn’s nichts bringt,
bis dein Schweigen irgendwann verklingt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Stein,

ein schwieriges Thema hast du dir hier ausgesucht: Demjenigen / Derjenigen zu helfen, der / die Hilfe brauchte, sich aber nicht öffnen kann oder will, um eben diese Hilfe anzunehmen.

LI frägt sich ...
Was soll ich tun, ich steh nur hier,
und wünsch, du öffnest dich bei mir.

Dann fällt es die Entscheidung ...
Ich bleib noch da, auch wenn’s nichts bringt,
bis dein Schweigen irgendwann verklingt.
Ja, ich meine, damit reicht LI LD die Hand und wartet ab, ob oder wann LD sie ergreift. - Finde ich gut.


Formal könntest du vielleicht ein paar Stellen mit dem Poliertuch auffrischen. Zum Beispiel:
Du sagst kein Wort, hältst alles fest,
als ob du niemanden dran lässt.
Ich meine, der Rhythmus (das Metrum) des zweiten Verses knirscht ein wenig.
Zur Veranschaulichung ein Versuch, den Vers zu glätten:

"... als ob du keinen an dich lässt." [So oder so ähnlich oder ganz anders 🙂]

Stein, ich habe dein Werk gern gelesen und darüber nachgedacht.

LG, Berthold
 
Hallo Berthold,
Danke dir für das hilfreiche Feedback!

Die Rhythmus-Stelle war ehrlich gesagt schon beim Schreiben schwierig. Ich habe gemerkt, dass sie holpert, aber keine gute Alternative gefunden. Dein Vorschlag gefällt mir richtig gut, er klingt deutlich flüssiger.

Wäre es für dich in Ordnung, wenn ich deine Zeile so übernehme?

Danke dir für den wertvollen Hinweis!
LG, Stein
 
Hallo Stein,

freut mich, dass du mit meinem Kommentar etwas anfangen kannst. 🙂


Wäre es für dich in Ordnung, wenn ich deine Zeile so übernehme?
Ja, klar. Sehr gern. Meine konkreten Textvorschläge dienen vor allem der Veranschaulichung. Wenn du jedoch solch
einen Gedanken aufgreifen möchtest, ist das natürlich höchst erfreulich.

Schönen Sonntag und
LG, Berthold
 
  • Berthold
    letzte Antwort
  • 3
    Antworten
  • 68
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Unbeantwortete Themen von stein

Zurück
Oben