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Erwachen zwischen Nacht und Morgen Was blieb von jener Finsternis in seiner Seele, als er sie liebenden Händen überließ? Was blieb, als Wellen flaumfederleicht seinen Körper überfluteten? Eine grenzenlose Dankbarkeit im Augenblick seines Erwachens? Sommergefühle, sonnenerwärmt? Hatte die Zauberin im Schlaf die Schallmauer seines nächtlich Unbewussten durchbrochen, um seine Seele immer höher aufsteigen zu lassen in jenes zeitlose Blau allumfassender Zuneigung? In der Küche hörte er sie...
Entstehung Wie ein Vogel setzte ich mich auf einen Ast, erbaute mein Heim, um nicht zu fliegen, nicht zu wachsen, sondern getragen in die Höhe durch ihn selbst. Ich erbaute Planeten aus dem Regen, die fielen vom Himmel in mein Gesicht – nicht weil ich Gott sein wollte, vielmehr aus der Sehnsucht, gesehen zu werden, um aufzuhören zu fliegen, dass der Traum in sich zum Traum wird. Ich sprang in ein Loch, gefüllt mit Tränen, um es Ozean zu nennen. All die Erinnerungen als eine Art von...
Impressionen des Alltags   Oh Wonne der verlaufenden zeit, mit jener naht auch die Überschwänglichkeit Doch Merket auf! Alles ist vergänglich Die Kreativität des menschlichen Geistes im Sein erschafft des Körpers reine Seele Doch des tapferen MUt ist nichts entgegen des Wirkens eines Visionärs Wessen Blitzes Gedanken die Realität durchbrechen Doch des brennenden Feuerballs wegen, fliegen Flammen durch den Himmel O Zeit, OH Zeit! Du vergehst so schnell wie des Feuers Rauch im Winde verweht...
Oberfläche   Am Rand prallt alles ab, wird Wertungs-Ping-Pong, Kleingesprech Gänsehautgekratze, Zirkelstech   Hindurchgebohrt zur and‘ren Seite ist nur das umgedrehte Blatt andersoberweltlich matt   Welten, konstruiert und schön verzerrt, gebogen, projektiv aussichtsleer und primitiv   Geht das Tief nicht sehr stich-innig selbst dreidimensional gefalten mannigfaltig schön gestalten   Um des kleinen Gucklochs Willen verläuft das Runde, wird ein Rand schaut her! Der...
Flugstunden Ich habe immer nur gewartet und gewartet Dass einer kommt und etwas mit mir macht Ich hab den Flug ins Leben gar nicht erst gestartet Denn nur wer unten bleibt, der weiss dass es nicht kracht Ich war ein Vogel mit gestutzten Schwingen Ein Liebeslied so gänzlich ohne Klang Vielleicht fang ich jetzt endlich an zu singen Und werde stark am eigenen Gesang Vielleicht zieh ich am Himmel meine Kreise Und bin betörend jung und voller Mut Ich sing auf meine,ganz besondre Weise Wie man...
"Das ist doch der der Sauereien schreibt !" ist oft das Einzige was von dir bleibt    dabei hast du sie nur geschrieben um nebenbei noch Geld zu verdienen   um die Miete zu zahlen und paar Flaschen Wein  um deine Skizzen zu malen und einfach du zu sein   König der Kurzgeschichten Kaiser des Tagebuchs dich zu vernichten war manch eines größten Fluchs   doch du warst weise und schlau schriebst du auf die Art und Weise  wie einer ging drauf   einer, wo täglich  die...
Hol mich morgens früh aus dem Bett, zeig mir nicht an jedem Tag das Licht, ich löse mich auf zu Asche und Dreck, ich ahne, die Welt dreht sich, -in sich. Ich tanze an diesen Tagen dein Ballett ich blick aus dem Rostkäfig aus Blech, erblühe, -auf und blühe am Abend ein, Worte? Darfst du befehlen, doch fein:   Rastlos treibe ich im All der Müdigkeit Worte hängen zu weit für meine Sicht, ich wünsche, ich lese jetzt einen Reim, der mich belehrt, bestärkt, mich küsst.
Wolken, dicht zurechtgeschoben, Regen perlt bereits von oben, und ich muss die Schuhe binden, um den Berg zu überwinden. Wasser tropft. Das Regenwetter klopft Gedanken auf die Blätter. Rege strömen mir Gedanken und mein Berg beginnt zu wanken.   Donnernde Gedankenblitze, schwitzend will ich nur zur Spitze. Lauf mit Wasser um die Wette, Bäche quellen aus dem Bette. Längst verschwunden sind die Wege, weggespült sind alle Stege. Und wie Murmeln rollen Steine grollend mir um...
Ein Baum wiegt sich im Maientanz, um seinen Hals den Blumenkranz, darunter wirbeln Mägdelein im warmen Frühlingssonnenschein. Der Jüngling voller Tatenglut umfasst, von seinem Übermut geblendet, eine schöne Maid in ihrem bunten Frühlingskleid. In seiner allzu großen Hast hat er den Wiegeschritt verpasst; nun hinkt er in den Tag hinein, im hellen Frühlingssonnenschein. 03.05.2026
Das Interesse an Instagram begann bei mir mit 25 Jahren. Vielleicht ist das Wort Interesse auch schon zu hochgegriffen. Wenn ich ehrlich zu mir bin, wollte ich jemanden als Fan eine Nachricht schicken. Parallel dazu forderten mich über Jahre hinweg Arbeitskollegen dazu auf, mir ein Profil zu erstellen. Als ich in den Pausen sah, wie die Teamkollegen gebannt Herzen auf Instagram verteilten, wurde mir klar, warum ich meine Pausen lieber allein verbringe. Ich sah, wie sie plötzliche Freude...
Endlich hat sie auch Talent und das erste Flugpatent! Um es allen zu beweisen, will sie mit dem Besen reisen. Doch der machte keinen Muckser, nur noch einen müden Gluckser. Den Versuch, sich zu erheben, würd' er kaum noch überleben. Jammern half jetzt auch nicht weiter, doch als neuer Flugbegleiter kann das Ding fürs Teppich saugen, denkt sie, als Ersatz wohl taugen. Flugs besteigt sie diesen Neuen, und beginnt sich sehr zu freuen, auf das kühne Unterfangen, bald zum Blocksberg zu...
Mond Von hier sehe ich auf dich herab, Mutter Erde, halte den Atem an, solange, bis ich sterbe. Jedes Licht ein Leben, wie eine Kette gereiht, der Sonnenwind weht hier, dass er schreit. Meinst du, dass ich dich für mich gewinne, oder glaubst du, dass ich wie Blut gerinne? Ich atme aus, und Sonnenblumen wehen. Meine Liebe ist ewig – kannst du es verstehen? Hier oben bin ich allein in der Einsamkeit, stoße mich ab und gleite in die Unendlichkeit. Schwebe im Orbit, dass es Sterne schneit...
Die Zeit weiß nichts von dir und mir, sie kennt kein Heute und kein Morgen. Man spürt sie nicht, doch ist sie hier, und nie bereit, sich uns zu borgen.   Sie ist nicht alt und auch nicht jung und fest verbunden mit den Schwestern. Die eine heißt Erinnerung, sie ruht sich aus im Haus von gestern.   Die zweite Schwester strebt zum Licht, sie muss stets neu die Segel hissen. Zum Horizont weist ihr Gesicht, die Zukunft kennt kein Ruhekissen.   Die Zeit schenkt sich an jedem Tag...
Zu heilig ist das Leben zum Verklären. Selbst Odin, der ein Auge auf das Wissen geworfen hat, muss dieses Auge missen und tanzt mit uns auf blühenden Altären. "Doch heilig", wird von mit der Schrift Vertrauten gepredigt, "ist nur Einer. Wir erstrahlen in mönchischer Kasteiung durch die Qualen." Im Namen Jesu lässt man dies verlauten. Und sehnsuchtsvoll, den Schöpfer zu verehren, erheben sich zum Licht die Kathedralen als steingewordner Glaube, den wir bauten – und werden doch verstauben...
  Ich habe den Ort gesehen wo Abfallrosen blühen zur Nacht wenn Staub die Schlafenden bedeckt gegen Kälte die längst in Knochen wohnt   glaub mir, die Straße vergisst nicht welche Wege du gehst sie zeigt nur wie schändlich die Welt ist: Sie tritt Menschen die am Boden Heimat suchen.   Wer einmal alles verlor spricht eine Sprache die ihr nicht versteht. Die Fremde in der Hosentasche und euren Dreck im Herzen schleppt er den leeren Magen zur nächsten Brücke. Gestern fiel...
Ein langer Tunnel zeigt sich mir, Stehe zeitverloren da, Ich bin allein es gibt kein wir, Bis ich helle Lichter sah.   Sie locken mit engelsgleicher Stimm, Reichen mir ihre Hand, Ich folge ihnen, ist es schlimm? Eines trägt ein leuchtend Band.   Sie führen, sie leiten mich, Ich folge, ohne Wort. Wohin ich geh, ich weiss es nicht, Vielleicht an einen bessren Ort.   Die Reise findet einen Halt, Ich spür es im Gesicht. Weder Hass noch Gewalt, Es ist das ewge Licht.       Mark...
Vorzugskunde dank der Treue. Niedrige Versandgebühr. Neulich kam per Post das Neue. Das Paket lag vor der Tür. Inhalt: Hirnschaum, Kopfentsteiner und ein Heftchen für das Wie. Fünfzig Sprachen, nichts von meiner und kein Wort von Garantie. Ausgetrocknet kam das alte Hirn aus dem gestanzten Loch, Aschenflug aus jeder Spalte, die verschmort nach Kurzschluss roch. Cremig schoss Cerebrum-Masse aus dem kleinen Sprühventil in die wartenden Gelasse meines Kopfs und schien nicht viel. Während...
Ich hör keine Nachtigall singen in nächtlichen Stunden langsamer Zeit höre ich deine Schritte durch meinen Kopf spazieren du faltest die Hände ums Herz und verbirgst das Licht vor den Augen des Abends die graben in Erinnerung.   Es gibt keine Sterne mehr. Kein Himmel darunter und dein Wort war Lüge.   Ich lege mich zu dem Traum ins junge Grab da singt die Nachtigall und deine Schritte klingen vorüber.  
Wolkenschiffe segeln schwer hoch am Himmel ab und an Regen fällt sanft auf ein Meer und du erinnerst dich daran dass die Sonne nur verborgen jetzt ist bei der Wolkenfee aller Kummer alle Sorgen liegen auf dem Seelensee kommen zu dir in Gedanken wollen einfach nicht vergehen doch dann öffnen sich die Schranken du wirst wieder Sonne sehen denn nach einem Regenschauer kommt daher mit buntem Glitter himmlisch es wird wieder blauer bald der Regenbogenritter  
Federn im Sturm -Reflexion meiner Seelenbleibe- Tausend Daunenfedern fallen auf mich nieder und begraben die Erinnerungen allen Seins, die keinen Werte haben. Denn im wilden Federsturme, zwischen weißen Silhouetten, rage ich dem schwarzen Turme gleich, um mir die Welt zu retten. © by black, 19.02.2009
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