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Weiße Rosen   Langsam geht die Sonne unter, und mit ihr schwindet dein Licht. So sinkt sie weiter in die Tiefe, als man auch dich ins Dunkle lässt.   Die letzen Strahlen streicheln dich, gleiten über deine Haut aus Porzellan. Kalter Regen fällt auf dein Gesicht, doch deine Augen bleiben geschlossen. Siehst nicht die Rosen die dich betten, und dein weißes Kleid mit Rot bedecken.   Doch die Sonne versinkt im Schatten, nimmt dein Lachen mit sich mit. Und nichts vermag sie aufzuhalten, als die...
Ein Prozent Nigeria steht in meiner DNA da hab ich wohl das Trommeln her Bongos spielen fällt nicht schwer   Fünf Komma fünf Tunesien Marokko und Algerien Nordafrika gefällt mir sehr da hab ich wohl die Bräune her   Sechsundzwanzig Komma eins Skandinavien ist wohl meins Die Liebe zu dem Heidentum ...auf meiner Seele Götter ruhn    Siebenundsechzig Komma vier deutsch...geboren bin ich hier Ob Vorfahrn aus den Niederlanden oder Frankreich zu mir fanden ?   Du bist, so hab...
      Die Würdelose   Nein - du würdest niemals spenden weil du längst mit Freude gibst; würdest nie dein Herz verschwenden weil du liebst sobald du liebst. Alle reden - nur nicht du du entscheidest und packst zu.   Hörst nicht auf die Neunmalweisen die bedacht in Bücher schaun. Hörst nicht auf die paradeisen Priester die auf Gott vertraun. Denn der ganze Kopfsalat welkt zu schnell und schmeckt zu fad.   Zaudern ist dir eine Bürde, dich treibt Tatendrang und Mut. Wo der Würdevolle würde bist...
Dunkle, schmale Gassen menschenleere Stille nur ein paar Windfetzen wehen wortlos zwischen mir und meinem Schatten   Sternenvoller Nachthimmel ein verhangener Traum strahlt mit einem aufgehängtem Stern- ich fühle mich eigenartig fremd   Bald verirrt in die Mitte unzähliger Wege ein paar lose Zeitungsblätter umfassen knittrig ein paar torkelnde Tauben- ich flüstere ihnen ein paar Krümel zu   Für ein paar Sekunden nur ein tiefer Glockenhall auf meiner Haut bebend- Ich...
Mitten in der Heiteldunk büschelte es im Gerasch und genau zur zeiten Selb storcherte ein Klapp   Später dann im Scheindenmon hör ich Rufchens Käuz und ein süßes Paareslieb bei trautem Eindichstell   Just in dieser Keisamzweit türt es an die Poch sicher nur ein Zweigelmist der die Suche näht   Und mit einem Stichelnad wachelt er mich Kitz alles nur ein traumer Bös windelt leis der Säus
Monolith   Regen fällt doch trifft mich nicht Sonne strahlt doch wärmt mich nicht der Wind aber pfeift und macht mich rau überall   Ich sitze in mir gerade mal angelebt den Tod schon gewiss und rufe in meinen Abgrund aus dem es zynisch echot vom Felsensein   Das Vögelchen das seinen Schnabel wetzt all hundert Jahr befreit mich bald von mir
Im Tunnel   Aus Armins Flasche lässt sich noch was auspressen. Da geht noch was, es ist noch längst nicht raus, wessen Benzin am längsten reicht im zähen Wahlrennen. Er mag es, wie sie ihn jetzt „Friedrichs Qual“ nennen, und konnte Röttgens permanentes Klugscheißen nicht nur „Ich komm mal wieder nicht zum Zug“ heißen... „Der Söder nennt mich seine Bundes-Notbremse? Der kriegt – haha - erstmal Berlin-Verbot. Sense!"   Die Karre läuft jetzt rund, so kurz vorm Traumziel...
    Unterdessen sammeln sich die Gesichter die Geschichten und Namen die schon vergessen waren als blicklose Augen in Scharen ins nächste Scheitern traten.   Wir hatten schon einmal Nummern auf Handgelenken. Heute reicht es nicht zu klassifizieren zu stigmatisieren das Kredo lautet: Ignorieren.   Während du deinen Kopf auf das weiche Kissen bettest verwandeln sich Menschen in Luft damit wir ruhig Schlafen können.  
November; unter dem Laub liegt das Licht des Frühjahrs mit seinem Grün der Hoffnung wenn ich nur wüsste könnte ich ein Bild malen Elfter und Neunter; über dem Baum schwebt das Lied des Sommers mit seiner Spur von Liebe wenn ich nur malte könnte ich Fühlen sehen Nebelung; neben dem See wohnt die Fee des Schicksals und unsre Wahl der Wahrheit wenn ich nur wach wär würde ich klarer wählen Windmonat; in meinem Bruch weht der Sturm der Treue mit seinen Knochen aus Gold wenn...
Meerglas   Herz aus Glas du hast es zerbrochen   nun nur noch Scherben unseres einstigen Glücks   Splitter Bruchstücke Trümmer   sie werden fortgespült von den Wellen der Zeit   verwittern durch das Salzwasser meiner Tränen   rundgeschliffen satiniert kommen sie wieder   irgendwann zurück am Seelenstrand angeschwemmt   und glänzen wie Edelsteine.     © Diana Tauhwetter 2021
      Klappe zu   Ein Klapphorndichter sprach geladen: „Ich weiß - da beißt die Maus kein Faden ab – wie man mit Worten spielt!“ Der Zweite grinste ganz geschielt.   Ein Dritter mäkelte: „Die Form von Klapp und Horn die hemmt enorm!“ Der Vierte drauf: „Boar leck mich fett, gar innig hemmet das Sonett!“   Ein Fünfter lehrte: „Feste Rahmen sind lyrische Erfüllung! Ahmen!“ Der Sechste ätzte: Ja, vor allem, um aus den Selbigen zu fallen.   Der Siebte schrie! - Um mitzuteilen: “Ein Klapphorn...
Die Liebe wollte durch den Magen, doch sie verlor sich im Gewühl der vielen Dinge, die dort lagen und blieb ein bloßes Bauchgefühl. Drauf wollte sie im Herzen wohnen. Das brannte plötzlich lichterloh, worauf sie, statt dort lang zu thronen, aus dieser Mördergrube floh. Nun schleicht sie zwischen grauen Zellen, in die sie ganz verstohlen linst, und bleibt, im Dunkeln wie im Hellen, nichts weiter als - ein Hirngespinst.
Die Sonne steht hoch und sie gart unerbittlich den fiebrigen Tag, er ist staubig und heiß. Moskitos befinden mich ganz offensichtlich für höchst aromatisch und kleben am Schweiß. Das Gras liegt erschöpft vor der weißen Veranda und wird in der Hitze zu trockenem Stroh. Das Zirpen der Grillen ist Mundpropaganda und Werbung für Sommer auf höchstem Niveau. Ein Windspiel tüncht zaghaft die leisesten Klänge in all diese Töne und schreibt einen Blues. Mein Schatten verwischt und gewinnt etwas...
Sie streut dir Gift in deine Suppe kippt Säure dir in den Kaffee, saugt Blut aus deiner Fingerkuppe und tut im Herzen dir so weh! In jungen und in alten Jahren, kommt sie vorbei in raschem Schritt die Gegenwehr, du wirst´s erfahren, nützt leider nichts, sie nimmt dich mit! Sie hängt dich auf am Glockenturme, sie stürzt dich in die tiefste Kluft, läßt untergehn dein Schiff im Sturme, verschüttet dich in dunkler Gruft…. Doch manchmal lächelt sie nur leise, geheimnisvoll, dämonengleich...
All der Schmerz der Welt Ein Stein liegt schwer in meinem Magen, das Loch der Seele ist so tief. Von heut an werd‘ ich nichts mehr wagen, ich spür die Geister, die ich rief. Ein fremder Blick in meinem Spiegel, zwei tote Augen, kalt und leer. Ein Untergang mit Brief und Siegel, der Schmerz der Welt wiegt heut so schwer. Der Mensch ist wohl gemacht zum leiden, ich seh ein halb verbranntes Land. Die Angst muss sich nicht mehr verkleiden, ich geb das Steuer aus der Hand. Es liegt nicht nur...
Ich klettere auf meiner Reise die Äste hoch, der Wind singt leise in den Blättern such ich nach der Fragen Antwort Schlafgemach   Das goldne Harz auf spröder Rinde zeigt mir den Spiegel zu dem Kinde das ich einst war und wieder werde wenn mich gebiert die Mutter Erde   ein weitres Mal, weil mir die Krone des Weltenbaums, zu Bestlas Sohne verwehrt bleibt, da des Lebens Fäden die die Nornen mir einst webten   nicht bis zu den Sternen reichen mein Wille muss dem Tode weichen  ...
  still liegt er da und gibt sich seinen Tränen hin, weißt du wohin sie rollen wenn er in den Himmel schaut?   sie kullern nicht in Bahnen die Wange hinunter, sondern nehmen den kurzen Weg   über die Seite führen sie einen unsichtbaren, nassen und langen Lidstrich fort, am Ohr vorbei bis tief in den Boden   wässern prächtige Bäume und bringen kunterbunte Blumen wieder zum Blühen  
       Lass deine Seele oefter baumeln                Deine Gedanken weg taumeln                  Fern vom Negativem                  Schwebend im gutem                    Getraenkt in Ruhe          Einfach sein---------im Seelischen Sonnenschein              Lauer warmer Wind der wiegt   Augen geschlossen----nichts sehen oder                            hoeren welch verbiegt                           Grosse Pause                       Dein Herz ist Zuhause              ...
Immer am falschen Ort, mit falschen Menschen, zur falschen Zeit beschreibt meine Einsamkeit. Ein See aus Stimmen schwimmt auf mich zu. Ich lächle ab und zu und scheine zu gefallen. Immer wegrennen mit gequälten Blicken nach hinten, War es dort vielleicht doch angenehmer? Doch der Boden ist verbrannt und die Herzen sind gefroren. Niemals wissen, ob man sich nur eingewöhnen hätte müssen. Kurz verschnaufe ich und werde weiter weggetrieben und ein Teil von mir ist doch dann...
    Der wurzellose Stamm      im Schattenwald der träumenden Untoten von hölzernen Schreien von offenen Augen betrauert mit kaltnassen Fingern unverfroren das Sirren und Flirren lachender Weiher   die monotheistische listige Leier meineidiger Einweiher die im Schutz der Waldbrände heilige Eichen schänden deren rötliche Rinden Wunden heilen   wo der hölzerne Messias sich niederschlägt als Stamm, der weder Früchte trägt noch Schatten spendet hinter steinernen Mauern im...
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