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Feedback jeder Art Himmelspforte

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(Ein Freund hat mir das Gedicht vertont. Ich hoffe, ihr könnt es euch im Anhang anhören...es sind 2 Versionen)

Himmelspforte

An der Himmelspforte irgendwann,
klopft ein jeder einmal an.
Arm, reich, gebildet oder dumm,
dick, dünn, redegewandt oder stumm.

Ganz gleich von welcher Sorte,
es zählen dort keine großen Worte.
Kein Reichtum, Wissen oder Macht,
darum leb dein Leben mit Bedacht.

Dein wahres Inneres wird abgewogen,
hiernach wirst du erwählt oder abgeschoben.
Es zählen dann Liebe, Demut, Reue,
Ehrlichkeit, Sanftmut und auch Treue.
 

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Servus

Das Gedicht wirkt wie eine kleine, geschlossene Meditation. Die Reime sind schlicht, aber sauber gesetzt, und genau dadurch entsteht dieser ruhige, fast liturgische Rhythmus. Die Botschaft ist klar, ohne belehrend zu werden: Am Ende zählt nicht das Äußere, sondern das, was man mit sich trägt.

Die Stärke liegt in der Reduktion. Kein Pathos, keine Ausschmückung – nur ein stiller Gedanke, der sich wie ein letzter Atemzug ordnet. Die Aufzählung am Schluss („Liebe, Demut, Reue…“) funktioniert, weil sie nicht moralisch klingt, sondern wie eine Erinnerung an etwas, das man ohnehin weiß, aber selten ausspricht.

Insgesamt ein ruhiges, rundes Stück, das mehr durch seine Schlichtheit wirkt als durch große Bilder.
 
Hallo! Vielen Dank für eure Antworten. Da fällt mir ein Stein vom Herzen, dass auch mal wieder ein Gedicht eher positiv gesehen wird. Mein "Zuversicht" Gedicht (vor paar Tagen veröfffentlicht) habe ich dagegen wieder gelöscht. Es wird umgeschrieben und später nochmal hochgeladen.
Neulich hatte ich es gewagt, ein paar meiner Gedichte (unter anderem "Himmelspforte") einer ultra-christlichen Webseite zu schicken. Bei meinen Gedichten wird der fehlende Bezug zu Jesus Christus bemängelt. Am besten fand ich das Urteil, dass die wahren Christen vor meinen Gedichten "beschützt" werden müssen...
Deshalb nochmal ganz klipp und klar: Ich glaube selbst an Jesus Christus als meinen Retter! Irgendwann, hoffentlich, wird es mir auch gelingen, dies in Gedichten rüber zu bringen....Schöne Grüße Florian
 
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