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Suchergebnisse

  1. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Der Schwarzwald

    In deinen Tälern und Senken sind Dinge geboren, von Schönheit und tiefem Klang, die wie alle Fensterrosen, durchdrungen, trotz ihrer Teile doch Eins, dein Haus erleuchten. Ja, dein großes Haus, es wird das meine sein, wenn der Reiher, das Silber des kleinen Weihers, mit Fleisch und Wort...
  2. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Die Disziplin

    „Was kann ich schon tun?“ Frug der Unglückliche den Großen. „Kind, die Wiederholung ist der Freund der Talentlosen.“
  3. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Inspiration

    Ein Funke springt, ein Funke singt, aus hohler Glut und Leidenschaft. Ein Feuer entfacht, ein Auge wacht, den Blick ins Dunkel der Nacht. Dort, ein Funke springt, ein Funke singt, so mühelos und unbestimmt.
  4. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Trinkspruch III

    In die Rund verkünd ich d’frohe Kund. Ihr liebe Lit trinke nach Herzensluschd, es isch zit, weil hit, isch’s wie’s halt si soll, alle Flasche und Fässer sin gstriche voll. Proscht!
  5. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Richtung

    Offene Enden... Mein Freund, lass sie liegen, lass sie im Dunkeln. Es sind Fäden, die funkeln, gewoben in Stoff ohne Rand und ohne Richtung. Ich weiß, du bist gezwungen, sie zu finden, doch sie werden dich schnell binden, ans Kreuz, das uns doch so beschwert, und das nächste Abbild an einer...
  6. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Mehr als genug

    Am Brunnen der sich mit jedem Klang erhebt, und schon mit ihm geht, der spring und fällt, und am stillen Punkt, alle Bilder dieser Welt auf einer feinen Schneide hält. Dort will ich sein, dort will ich sitzen, um vielleicht durch seltne Spitzen, nur einen Tropfen von ihm kosten. Er wäre...
  7. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Schreiber dieser Welt

    Schreiber dieser Welt und alle Geister, von Gnade beseelt. Wer besitzt die höchste Kunst für den innigsten Wunsch der Götter, der unerfüllt und voll Versprechen war und doch nur der Vorstellung nächstes Kind gebar? Welcher Stift vermag, selbst sie zu überwinden, und den Finger zu finden, der...
  8. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Eine Ranke

    Eine Ranke, gestützt von versteckter Hand, und reicher Erde stiller Stand, strebt zum Licht, das all die Stücke in kleinste Falten bricht. Ja, auf einer kleinen Falte stehe ich, die, wie ein Faden sich in Kaschmir legt, so fein ins starre Muster eingewebt, doch sacht von ihrem alten Platze wich...
  9. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Abschied

    Herbstblumen, eingefroren auf gespitztem Marmor. So vieles gesagt – und nichts war doch getroffen, aber das Eine bleibt: auf ewig, dir versprochen... Denn wenn der letzte Eisenstern ins Dunkel fällt, werd ich da sein, wenn es sich strahlend selbst erhellt, nur um zu sehen, dass Dein schon...
  10. S.Hasselberg

    Feedback jeder Art Der Affe

    Der Affe mit der Vorstellung Der Affe mit dem Motiv Der Affe mit dem Stock Der Affe mit dem Hebel Der Affe mit der Lüge Der Affe mit dem Stift Der Affe mit dem Rad Der Affe mit dem Rechner Der Affe mit der Bombe ...bleibt ein Affe mit dem Vorteil
  11. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Muse und Zeit

    Als Sohn der Not bin ich geboren, die freie Muse – so blass und knapp. Ja, der reiche Mann ist nur ein Tor, denn er weiß nicht, was er wirklich hat. Doch dem Pegasus im Joch zum Trotz, will ich der schweren Erde weit entfliehen – allein durch Kraft, die gnädig auf mich fällt und das Licht ins...
  12. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Das Gewicht

    Unbemerkt liegt es, still und schwer, als ob sein Platz des Königs Throne wär, und ihm nackt, in bitterer Nacht, vor den Mauern der heiligen Stadt, den Mantel um sein Herz beschwert. Und alle Völker blicken von hohen Türmen, und lassen Blinde für sie sprechen: „Seht, dort liegt unsere größte...
  13. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Eine Reise

    Ich brauch keinen Platz zum Stehn, nichts von mir wird noch gehalten, und alles muss durchs Nächste gehn, keine Zeit zu greifen und zu walten. Der Wille ist nicht mehr gebunden ans starre Bild und ans Geschwätz. So sanft gewogen durch all die Stunden, die jetzt dünn gezogen und entschwunden...
  14. S.Hasselberg

    Nur Kommentar S´Türle im Zaun

    Min Vadda hett ebbs, was selde gworre isch. E Schlauer ischa, der alles kann, nit nur mim Meter, sondern au als Mann. Drum hetta in de neue Zaun zum Nochba e kleins Türle gebaut, so dass de Zaun uns trennt, aber nit so wie Stachedrahtwänd – nei, nei! Weil ma weiß nie, wenn was isch, und ma mol...
  15. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Trost

    Erkenne will ich dich, im wilden Wein, der, vom Winde gewogen, deine letzten Worte zu mir spricht. Gestoßen soll meine Trauer sein, von purem Geist, der nicht weiß, weil er nicht will. Und ganz still – wie die kleine Glocke, die du in mein Herz gegossen – jetzt ohne Klopfer ist, doch nie der...
  16. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Trinkspruch II.

    So, ihr liebe Lit, ich wünsch uns hit e schöne Zit. Drumm lache ma, und schlendre s’Frönzösisch nie, also d’Gläser hoch...! Ja, sche isch’s, e Badner zu si. Proscht!
  17. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Trinkspruch I.

    „Uff, des die schöne Rebe, mit Zit die edle Tropfe, zu mir, ind Flasche hebe. Proscht!“
  18. S.Hasselberg

    Nur Kommentar S´Bänkle von de Wirtsvereinigung

    Noch über’m Bänkle vom Hans Meier, gibt’s eins, do hebt sich de Schleier um din schwer’s Herz. Wenn de zum Nachbar kucksch, und überlegsch, was war, siesch’s Denkmal als Erinnerung an des, was komme könnt. Und so klar blicksch wit, und kei Uhr schlägt ihre Zit. Nur zu zweit wär’s viellicht...
  19. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Fenster

    Im stillen Wummern, das alles durchzieht, wiegen Mutter und Vater, und alles war geliebt. Zur Vollkommenheit, in kleinen Fenstern, die meist zu früh geschlossen, weil zu spät erkannt, und es fällt die eiserne Hand - verächtlich ihr Urteil auf verkümmertem Grund, ungenährt und ohne Kraft...
  20. S.Hasselberg

    Nur Kommentar Vorahnung

    Nichts schwingt, weil nichts gezogen ist, und es bleibt nur die dunkle Wiege, und ein Kind, das so hell schreit, weil es doch geweiht, Krieg und Elend spührt, in dem es gewachsen, dann als falscher Hirte führt...
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