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Suchergebnisse

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    Nur Kommentar SANDUHR

    Zeugen der Zeit Sie wurde umgedreht. Die Körner im oberen Gefäß waren nicht gleich. Doch ihr Fall gab vor, es zu sein. Der Weg jedes Korns ähnelte dem vorherigen. Ähnlichkeit wurde für Zeit gehalten. Im Glas gab es kein Geräusch. Die Stille beeinträchtigte die Funktion nicht. Was sich...
  2. T

    Nur Kommentar ANDERSWO

    (Başka Yerde) Der Wind weht vom Kaukasus, die Wolken regnen über der Ägäis. Ich, dessen Gebet persisch spricht, in dessen Tasche rumelischer Tabak ruht, gehe durch die steinernen Gassen Venedigs, jeder Schritt eine Erinnerung, jeder Stein ein Buch. Meine Kindheit liegt versteckt in den...
  3. T

    Nur Kommentar Vorbei

    Vorbei Manchmal ist das der richtige Satz. Nicht geschmückt, nicht behauptend. Wenn die Liebe vorbei ist, ist es gut, dass auch das Gedicht endet. Denn manche Gedichte sind nicht da, um geschrieben zu werden, sondern um zu vergessen. Während ich dieses Gedicht schrieb, tat ich noch etwas...
  4. T

    Nur Kommentar Abschied der Steppe

    Zwischen uns lag eine Stille, namenlos noch, nicht zum Gebet geronnen, nicht zur Schuld geworden – nur ein Atem, schlafend in der Brust der Steppe. Dein Blick ruhte noch im Himmel, doch der Himmel war nicht mehr grenzenlos. Zum ersten Mal trug das Blau eine Endlichkeit. Die Liebe, die ich in...
  5. T

    Nur Kommentar Krähen-Sinfonie

    Krähen-Sinfonie Mit lila Haaren Der Garten nur scheinbar still Im Granatapfel Labyrinth entbrannte ein Krieg zwischen Herz und Teufel Der Sieger: die despotische Schlange, Hüterin des Gartens Regen und Gesang Unter Tränen brannte sie im Regen im Schatten deiner bläulich geformten...
  6. T

    Nur Kommentar Verseuchte Landschaft

    Hin und wieder betrachte ich die Natur – vergiftete Bäume, überwucherte Wiesen, eine ramponierte Welt, und immer sehe ich dich dabei. Von meinem sauberen Fenster aus blicke ich auf mutierte Ameisen, Schmetterlinge, auf Kakerlaken, auf Killer-Viren, die im Krieg gegen Bakterien stehen...
  7. T

    Nur Kommentar Diese Nacht verbrenne ich alle meine Gedichte

    Im Tanz der Flammen… 1. DER SPIEGELSEE Tiefblaue Lügen passen nicht mehr in den Rahmen, Ein Dichter hält den Stift und bricht ihn zugleich. Mit der letzten Zigarette auf den Lippen Betrachtet er den Mond, der ins Dämmerlicht gleitet. Glühwürmchen tanzen im schummrigen Licht, Funken...
  8. T

    Nur Kommentar Das Feuer des Segâh

    In den knochigen Flanken der Nacht splittert mein Schweigen, schwer wie der ausgebleichte Hauch eines wandernden Derwischs. Diese Erde ist ein dunkler Mihrab des Entbehrens, worauf Gräser keimen, wie feine Tasbih-Perlen des Todes. Bei jeder leisen Regung murmeln sie: Yâ Hû… Wie bleiche...
  9. T

    Nur Kommentar Totenklage

    (Ein Gedicht im Stile einer gotischen Totenklage) O du, unendlicher Schmerz meiner Seele, Leyla... Ehe du von mir gehst, an der Schwelle zur dunkelsten Stund, Lass noch einmal meine Lippen pressen an deine Stirn, Bevor der Moder der Zeit unsere letzten Stunden zerfrisst. Sieh mich an im Schein...
  10. T

    Nur Kommentar Der Letzte Abschied

    Ach, o du unendlicher Schmerz meiner Seele, Leyla! Noch bevor du gehst, am düsteren Tor der letzten Stunde, Lass meine Lippen deine Stirn ein letztes Mal berühren, Bevor die faulende Hand der Zeit uns trennt. Sieh in meine Augen im Licht des blutigen Mondes — Darin brennt eine Hölle, ein...
  11. T

    Nur Kommentar Obduktion

    Obduktion II Ein ungelöster Knoten, in meinem Geist symphonisch widerhallen, ein unaufhörlicher Regen aus Blei, der auf mein Herz niederprasselt. Diese Stadt ist ein Friedhof, dein Name ist in ihre Steine gemeißelt … Manchmal ein Echo, manchmal ein bodenloser Brunnen, deine Stimme schlägt...
  12. T

    Nur Kommentar Sarkastisches Handbuch – Wie man einen Diktator züchtet

    Sarkastisches Handbuch – Wie man einen Hitler züchtet Wie sät man das Böse? Wie pflanzt man den Hass – und wie erntet man den Retter? ERSTE REGEL: SÄE UNBEHAGEN Beginne klein. Ein Satz am Morgen, ein Blick am Abend. „Die nehmen uns unsere Brötchen weg.“ „Die riechen anders.“ Unschuldige...
  13. T

    Nur Kommentar Konzert der Tiefen Gedanken

    In den Tiefen der Zeit herrscht Stille in den Ozeanen. Die Melodien stummer Möwen, leuchtlose Meeresfunken. Dann, plötzlich, donnern schwarze Wolken, gnadenlos begleitet von Wellen. Die stillen Lieder der schweigenden Fische... Und in der Feder des Dichters wird Aphrodite neu geboren... Und auf...
  14. T

    Feedback jeder Art Ein Komisches Gedicht

    Supermarkt-Sinfonie - 44 - 1. TRAGÖDIE AN DER KASSE Hayris Geist trägt eine Tüte: Sein oder Nichtsein, bei ŞOK! Die eigentliche Frage: Soll ich melancholische Gedichte schreiben und unsterblich werden? Kann man nichts machen... Bist du hässlich, bist du arm, hast du keinen Schokoriegel… Die...
  15. T

    Nur Kommentar Anatoliens Leid und Freiheit

    Ein hethitisches Gebet ist es, ein syrisches Kirchenlied, Ein Lied der Nomaden, vom Himmelsgebirge geweht, Eine Klage der Zaza, in Dersim auf Kurdisch gesungen, Wir sind Seelen, die dasselbe Land, vom selben Regen nährt. Die einen heißen Hellenen, die anderen Turkmenen, Des einen Stimme ist die...
  16. T

    Nur Kommentar Marya, die Meerjungfrau

    Dies ist eine seltsame Art von Fluch, oh Tochter der Alten Sprachen, Ich liebe meine Träume, bei einem nächtlichen Sonnenuntergang, Während die Knochen der Meerjungfrauen am Strand weiß werden... Ich liebe die morschen Decks jenes Schiffes, Mit den Schreien, die in die Eichenplanken flüstern...
  17. T

    Nur Kommentar Die Sanduhr

    Welcher Wüste Durst sind diese Trennungen Wie vieler Gedichte Feuer, das mit Wein glutrot glüht Dieses Sinnieren, das mit Erde bedeckt wird, diese Stille Gewöhn dich dran, vergiss dein Herz, den Dolch Vergiss, ihre Stimme Schrei ihren Namen ein letztes Mal Vergiss, reiß die Mauern ein, die du...
  18. T

    Nur Kommentar Nach Anis duftende Frauen

    An die Frauen, deren Lippen Wein, deren Atem nach Anis schmeckt, haben wir vergebens Gedichte geschrieben, Meister. Wir sind Mieter geworden, unstillbarer Schmerzen all die Jahre, während unsere Seele in unbeständigen Augen gefangen war. Siehst du die nahende Schönheit nicht? Rein und...
  19. T

    Feedback jeder Art Die Zypresse und der Rabe

    An der Schwelle der Dämmerung steht eine Zypresse Wie eine ruinierte Liebe, die sich im Wind biegt, sind wir Und in den feurigen Funken, die auf deine Haare fallen Entfliegen gescheckte Raben aus deinen Blättern … Ich zeichne Gebete mit meinen Augen in deine Augen Während jede Faser meiner...
  20. T

    Nur Kommentar Wurde nur Euch das ewige Königreich versprochen?

    Ja, wir sind Adam doch wer seid ihr? Warum habt ihr nie gefragt warum ein Blatt vom Zweig im Herbstwind verweht wenn Frauen verwundet werden. Habt ihr je zugesehen, wenn sie schlafen? Habt ihr ihre Tränen getrocknet, wenn ihr sie berührt habt? Wenn Gott die Liebe und die Frau erschaffen hat wenn...
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