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Suchergebnisse

  1. evermore

    Feedback jeder Art brotlose pose

    Brotlose Pose, versuchte den Mond zu erschießen. Mit Mehl in den Händen, Mund voller Mangel, malte ich Marmor auf morsches Papier. Zielte ins Zinn Meiner Zimmergedanken, zitterte - Splitter im Schriftbild. Kunst kein Kuss, kein Flehen um Musengunst. Wort wird Wunde, wird Wunder, reißt mich rund...
  2. evermore

    Feedback jeder Art Religion und Weltanschauung im Grundgesetz - Zur systematischen Fragwürdigkeit einer tradierten Differenzierung

    I. Einleitung Art. 4 Abs. 1 GG gewährleistet „die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses“. Der Wortlaut stellt Religion und Weltanschauung nebeneinander und legt damit auf den ersten Blick eine Gleichrangigkeit nahe. Gleichwohl...
  3. evermore

    Feedback jeder Art heute konnt die welt mich wecken

    heute konnt die welt mich wecken konnt glück mich aus dem träumen schrecken konnte wind in strähnen schmecken und schmetterlinge leise necken mit beiden beinen stand ich hier nicht wie puppen, fremd an mir ganz so ich wurd ich ich
  4. evermore

    Feedback jeder Art bis ich selbst es kann

    unter dieser flamme verlier ich meine kanten ich halt mich an deinem licht als wär es genug für zwei und hoff du siehst mich so lang bis ich es selbst kann
  5. evermore

    Feedback jeder Art all’s fair in love and poetry

    In this quiet room I stand before no jury, no department No charges to present No need for unraveling or lament But for the sake of honoring And gently documenting As you may not have witnessed at all There was no fracture, no fall No fevered plea of insanity Just a slow return to humanity You...
  6. evermore

    Feedback jeder Art Körper sind Küsten

    Für mich war es genug, zu leben, allein für die Hoffnung, dass Schaum nicht nur schäumt, sondern formt, und Form mich nicht frisst. Die Küste war Kruste aus Salz und aus Zeit, ein Saum aus Gestrüpp und aus salziger Gezeit. Ich wohnte im Wind, im würzigen Riss von Rosmarinranken und rissigem...
  7. evermore

    Feedback jeder Art Der Hurenhändler

    Der Hurenhändler Süße Früchte, möchte ich sagen. Doch Früchte fallen nicht vom Himmel. Sie wachsen im Dreck, werden gewogen, gewaschen, gewünscht. Ich pflücke nicht. Ich pachte. Ich nenne sie Blüten, nenne sie Bienen, weil Blüte besser klingt als Beute, weil Summen sanfter ist als Schuld...
  8. evermore

    Feedback jeder Art Schweinefleisch und andere Menschenrechte

    Eure Grillparty stinkt nach kollektiver Verdrängung, ihr esst Angst, ihr kaut Leid, nennt’s dann lächerlich „Ernährung“. Ihr fresst Leben als Ware, nennt’s billig und fein, doch Geschichte wird sagen: Ihr wart Schweine – nicht Schwein. Und ich, ich steh hier, spuck Verse wie Galle, weil ich...
  9. evermore

    Feedback jeder Art kühlschranktürkind

    ich war nie das kind, das man aufhängt am kühlschrank (zu wild, zu laut, zu falsch beschriftet, dann zu leis, zu ruhig, zu korrekt gesittet, und nun zu leer, zu leicht, zu schnell gekippt) ich war immer das „vielleicht wird’s ja noch“ das „streng dich mehr an“ das „sei doch normal“ ich hab...
  10. evermore

    Feedback jeder Art Wie Blut wird Blüte

    Wie Adonis, der im Blütenfeld sein Blut verschenkt, so will ich Welt und Atem dir schon jetzt vermachen, bevor die Schatten Risse machen. Ich geh hinab, du bleibst im Licht, weil meine Sehnsucht Grenzen bricht. Und stirbst du einst ich fleh darum, sei ich bereits im Vorraum stumm, ein...
  11. evermore

    Feedback jeder Art Älterungslohn

    Ich brauche ein Alter, das stärker mich trägt, ein Wissen, das Flügel in Fragen mir schlägt. Nicht Lippen allein, die im Dunkeln erblühn, sondern Stirnen, die denken, wo Sterne verglühn. Ich hungre nach Augen, die Zeiten durchschauen, nach Händen, die Bücher wie Körper erbauen. Denn Jünger zu...
  12. evermore

    Feedback jeder Art lilaluft, lavendelland

    Lilaluft, Lavendelland. Wir rannten, nicht los, nicht davon, nur hinein, in den Sommer, in Lila, in Luft, in dein Sein. Der Weg war kein Weg, eher warm, eher weich, der Boden ein Teppich, gebettet aus Gleich. Der Lavendel stand dicht, doch ließ uns passieren, so, als würd er sich selber...
  13. evermore

    Feedback jeder Art Der Winzerwind

    Der Wind, ein Winzer im brandenden Blau, streicht prüfend durch Masten, als sei’n sie der Bau von Reben aus Tauwerk, von Seide und Salz, er liest, was noch lebt, und was lebt ohne Hals? Er schlürft an dem Schwanken, dem Ächzen, dem Dröhnen, am knarzenden Kiel, an den plankenem Stöhnen. Die...
  14. evermore

    Feedback jeder Art und du, der du sitzt

    die ostsee liegt, ein auge aus eisen, drin iris die inseln versinken mit sang, ihr lid: eine wolke aus windgewobenem fluch, der flut schlägt im schädel den schächer zum klang. möwen, die wie erinnerung kreisen, weißbrand der seelen, zerschnattert im licht, ihr schrei schneidet schichten ins...
  15. evermore

    Feedback jeder Art Der Redenreiter

    Er ritt auf Recht, er ruhte nie, ein Regensohn der Rhetorik-Dynastie. Die Stiefel blank, der Blick gestanzt, das Ross ein Ross, das Ross benannt: „Arroganz.“ Der Schweif aus Stolz, die Mähne Marmor, sein Sattel war aus Sarkasmusamthor, er trabte Takt in Triumphtontritten, ließ Phrasen...
  16. evermore

    Feedback jeder Art Oikos. Ein Haus aus Spiegeln.

    Ich bin der Ikarus, der nicht zur Sonne flog, sondern in den Keller fiel, weil er wusste, dort wartet keiner. Nicht mal das Echo. Die Eltern: Zeus und Hera, aber nicht die der Mythen, sondern die aus jenen Versionen, wo Blitze Wunden und keine Wunder hinterlassen. Sie reden in Donner, aber wenn...
  17. evermore

    Feedback jeder Art Thanatos im Treppenhaus

    Ich habe dem Morgen heute nicht erlaubt, mich zu begrüßen. Er stand vor der Tür, mit seinen Fingern aus Licht, und ich drehte das Schloss zweimal. Nicht aus Trotz. Aus Müdigkeit gegenüber der Wiederholung. Es ist seltsam: Die Welt riecht nach Abschied, auch wenn niemand geht. Der Wasserhahn...
  18. evermore

    Feedback jeder Art Traumdokument

    Ich glaube, ich war draußen. Nicht im Sinne von draußen wie Wald oder Park oder „bitte lüften Sie“, sondern draußen wie: jenseits von Kontext. Ein Ort, an dem Bedeutung sich selbst vergisst. Ich erinnere mich an eine Treppe. Sie führte nur nach unten, aber jedes Mal, wenn ich einen Fuß darauf...
  19. evermore

    Feedback jeder Art volljährigkeitsecho

    Heute bin ich 18 geworden. Das klingt nach Schlüssel zur Welt, aber das Türschloss sagt nur: „Zutritt verweigert.“ Ich klopfe nicht mal mehr. Zwei Freunde, rund wie Jahresringe, sind still geblieben. Kein Piepen, kein Pixel, kein Wort. Nur die große Bühne meines Tages, und sie saßen nicht mal...
  20. evermore

    Textarbeit erwünscht ein letztes mal schulluft (ew)

    Fliesen. Sie fließen. Sie flüstern mir Farben in Hirnwindungen, lila wie Schuld, fliederbleich wie das „Ach, Max...“ in den Stimmen derer, die mir Gedichte verbieten wollen, weil sie glauben, Sprache sei zum Verstehen da. HA. Hörst du das? Ich hab auf dein "Verstehen" gespuckt und das Echo hat...
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