Alexis Sorbas
Neulich ging ich in einen Blumenladen. Ich schaute mich kurz um und hatte das Gefühl zwischen lauter Kunstblumen zu stehen.
Es war Februar und so entschied ich mich für Fresien und Ranukeln. Zuhause angekommen, wickelte ich die Frühlingsboten vorsichtig aus.
Ich suchte eine passende Vase, füllte diese zu einem Dreiviertel mit Wasser und setzte dem Wasser das übliche Dope für Schnittblumen zu, danach arrangierte ich alles zu einem Strauß.
Als ich mein Werk betrachtete, erschien mir das Sträußchen doch recht dürftig. An irgendwas mangelte es den Blumen. Zeitgleich ging mir "Alexis Sorbas" durch den Kopf, der Held aus dem gleichnamigen Roman.
Sorbas findet eine Schmetterlingspuppe, die kurz davor ist, zu schlüpfen. Er beobachtet, wie der Schmetterling große Mühe hat, aus dem engen Kokon herauszukommen. Er setzt die Puppe sorgfältig auf seine Hand und atmet sie an, um ihr beim Schlüpfen zu helfen. Vorsichtig öffnet er mit seinen Fingern den Kokon. Der Schmetterling kommt heraus, aber er kann nicht fliegen und verstirbt kurze Zeit später. Sorbas erschrickt zutiefst, ungewollt hatte er den natürlichen Prozess beschleunigt.
Es braucht Zeit und Geduld, damit die Dinge reifen, sich entfalten können, damit aus einer Raupe ein Schmetterling werden kann.
Neulich ging ich in einen Blumenladen. Ich schaute mich kurz um und hatte das Gefühl zwischen lauter Kunstblumen zu stehen.
Es war Februar und so entschied ich mich für Fresien und Ranukeln. Zuhause angekommen, wickelte ich die Frühlingsboten vorsichtig aus.
Ich suchte eine passende Vase, füllte diese zu einem Dreiviertel mit Wasser und setzte dem Wasser das übliche Dope für Schnittblumen zu, danach arrangierte ich alles zu einem Strauß.
Als ich mein Werk betrachtete, erschien mir das Sträußchen doch recht dürftig. An irgendwas mangelte es den Blumen. Zeitgleich ging mir "Alexis Sorbas" durch den Kopf, der Held aus dem gleichnamigen Roman.
Sorbas findet eine Schmetterlingspuppe, die kurz davor ist, zu schlüpfen. Er beobachtet, wie der Schmetterling große Mühe hat, aus dem engen Kokon herauszukommen. Er setzt die Puppe sorgfältig auf seine Hand und atmet sie an, um ihr beim Schlüpfen zu helfen. Vorsichtig öffnet er mit seinen Fingern den Kokon. Der Schmetterling kommt heraus, aber er kann nicht fliegen und verstirbt kurze Zeit später. Sorbas erschrickt zutiefst, ungewollt hatte er den natürlichen Prozess beschleunigt.
Es braucht Zeit und Geduld, damit die Dinge reifen, sich entfalten können, damit aus einer Raupe ein Schmetterling werden kann.