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Feedback jeder Art An meinem Lieblingsfluss (vorgestern)

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Im schönen Rheingau weil ich gerne,
für Stunden sitz ich friedlich da,
betrachte Boote aus der Ferne
und höre Plätschern, hell und nah.

Der Rhein fließt in die weite Welt,
bis Holland hoch, das ganze Stück,
und wenn es ihm dort nicht gefällt,
dann fließt er eben schnell zurück.

So hab auch ich es stets getan:
An jedem fernen Erdenfleck
fing irgendwann ein Missstand an,
und ich bin schnellstens wieder weg.

Erstaunlich, nicht?, wie Mensch und Fluss
sich im Verhalten oftmals gleichen.
An dieser Stelle mach ich Schluss,
vier Strophen Unsinn müssen reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hei Uwe,

von diesem "Unsinn" könnte ich mit Vergnügen vierhundert Strophen lesen, wenn sie so fließend vorüberziehen wie die deinen - und dazu noch einen Sinn enthalten. Jedenfalls glaubte ich, da etwas aufblitzen zu sehen.

Nach dem sagenhaften Rheingold wurde ja bislang vergeblich gesucht, vermutlich eben deshalb, weil es sich um einen Sagenschatz handelt. Mir sind echte Schätze (wie dein Gedicht) lieber ...

Grüße vom Rheinkilometer 444 schickt
Cornelius
 
Hallo ihr beiden!

Ich saß vorgestern bei sonnigem Wetter am Rhein bei Geisenheim, Nähe Rüdesheim, den genauen Kilometer weiß ich leider nicht.
Weil ich mich gut und idyllisch fühlte, wollte ich ein idyllisches Rhein-Gedicht schreiben - und 1 Strophe lang hat das ja auch geklappt ... Es geht mir dauernd so, dass ein Gedicht plötzlich Eigenleben entwickelt und "abbiegt".
So sei es, was soll's, und manchmal kommt was Lustiges dabei raus.

Am Rhein bin ich aber tatsächlich immer gerne, da habe ich jedes Mal das Gefühl, einem alten Bekannten "Hallo" zu sagen.

Und mich freut, dass ihr das versteht!
Uwe
 
Hallo Stavanger,
gerade stelle ich mir vor, wie sich die Schiffskapitäne rheinaufwärts wundern, wenn sie nach dem Wechsel der Fließrichtung plötzlich so richtig Fahrt aufnehmen.
Flott und herrlich abstrus gereimt, wie man es von dir kennt.
Einzig über den letzten Vers der dritten Strophe bin ich ein wenig gestolpert. Das passt die Zeit nicht und das unschöne „und“ am Versanfang. Was hältst du von:
„da war ich schnellstens wieder weg“?
Viele Grüße, Marvin
 
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