Annäherung an die Nacht
Gegen Abend reißen Geisterhände
den grauen Regenhimmel auf,
schleudern Feuerbrände
in grenzenloses Blau.
Bald gleiten rot geglühte Wolken
entflammt dem Horizont entgegen..
Sinne vibrieren, zittern, beben.
Glühende Lava voller Leben
drängt hoch zum Kratermund.
Brocken aus dem Seeleninnern
brennen auf den Lippen, schmecken
bitter wie Salz und Abschied.
Hautflächen dehnen,
wölben, öffnen sich jetzt.
Körper, verschlungen, verschweißt,
driften in seliges Land, getrieben
von Sehnsucht und Wünschen,
mit Herz und Verstand das Geheimnis
des Unfassbaren erfassen und lieben..
Wolkenstille. Die Glut verklingt,
verascht zu lichtlosen Schatten.
Ringsum immer mehr Sterne.
Der Reigen der Götter beginnt.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 12.02.2026)
Gegen Abend reißen Geisterhände
den grauen Regenhimmel auf,
schleudern Feuerbrände
in grenzenloses Blau.
Bald gleiten rot geglühte Wolken
entflammt dem Horizont entgegen..
Sinne vibrieren, zittern, beben.
Glühende Lava voller Leben
drängt hoch zum Kratermund.
Brocken aus dem Seeleninnern
brennen auf den Lippen, schmecken
bitter wie Salz und Abschied.
Hautflächen dehnen,
wölben, öffnen sich jetzt.
Körper, verschlungen, verschweißt,
driften in seliges Land, getrieben
von Sehnsucht und Wünschen,
mit Herz und Verstand das Geheimnis
des Unfassbaren erfassen und lieben..
Wolkenstille. Die Glut verklingt,
verascht zu lichtlosen Schatten.
Ringsum immer mehr Sterne.
Der Reigen der Götter beginnt.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 12.02.2026)