Bin ich der Schmerz?
Oder nur seine Stimme
in meinem Kopf?
Bin ich glücklich,
wenn es schmerzt —
weil Schmerz wenigstens antwortet,
wenn alles andere schweigt?
Er sitzt neben mir.
Still.
Schwer.
Vertraut.
Kein Freund,
aber etwas,
das bleibt.
Ich kenne seine Schritte.
Sein Gewicht.
Sein Flüstern nachts,
wenn alles ruhig wird.
Und ich frage mich:
Wie lebt man
ohne etwas,
das einen festhält?
Wenn der Schmerz geht —
falle ich dann?
Oder fliege ich?
Bin ich frei
oder nur leer?
Heil
oder einsam?
Vielleicht halte ich fest,
weil Loslassen bedeutet,
mich neu zu lernen.
Und wer bin ich,
wenn nichts mehr brennt?
Bin ich der Schmerz —
oder nur jemand,
der vergessen hat,
wie Frieden klingt?
Oder nur seine Stimme
in meinem Kopf?
Bin ich glücklich,
wenn es schmerzt —
weil Schmerz wenigstens antwortet,
wenn alles andere schweigt?
Er sitzt neben mir.
Still.
Schwer.
Vertraut.
Kein Freund,
aber etwas,
das bleibt.
Ich kenne seine Schritte.
Sein Gewicht.
Sein Flüstern nachts,
wenn alles ruhig wird.
Und ich frage mich:
Wie lebt man
ohne etwas,
das einen festhält?
Wenn der Schmerz geht —
falle ich dann?
Oder fliege ich?
Bin ich frei
oder nur leer?
Heil
oder einsam?
Vielleicht halte ich fest,
weil Loslassen bedeutet,
mich neu zu lernen.
Und wer bin ich,
wenn nichts mehr brennt?
Bin ich der Schmerz —
oder nur jemand,
der vergessen hat,
wie Frieden klingt?