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Ein egoistischer Narzisst
Der sich stets am nächsten ist
Der sich mit sich selber misst
Und Grenzen dabei schnell vergisst

Die Maske zeigt ihm starr das Ziel
Dem er hoffnungslos verfiel
Festen Schritts rennt er ihm nach
Es drückt die Angst vor einer Schmach

Doch als die Maske langsam bricht
Ist ein Ziel nicht mehr in Sicht
Doch er hört nicht auf zu rennen
Kann den Verlust noch nicht erkennen

Er fühlt wie seine Beine köcheln
Er hört wie seine Lippen röcheln
Er spürt die Krämpfe tief im Magen
Und wie sich Herz und Kopf beklagen

Was er nicht sieht, das ist nicht da
Und was er sieht, ist nicht mehr wahr
So läuft er weiter ohne Rast
Bis er zerbricht unter der Last

Im kalten Graben liegt ein Narzisst
Der sonst in solche Gräben pisst
Der sonst immer Gewinner war
Kommt als Verlierer nicht mehr klar

Den Kopf hat er im Dreck ertränkt
Weil er die Wahrheit stur verdrängt,
So bleibt er still im Graben liegen
Und lässt die Dunkle Seite siegen:

Wenn ich die letzte Tat begehe
Wenn ich dann keine nächste sehe
Werd ich euch schon vergessen haben
Denn dann zählt nur noch der Graben

Natürlich denk ich nur an mich
Und lass euch alle samt im Stich
Drum spuckt doch einfach auf mein Grab
Und vergesst, dass es mich gab

Drum brennt doch meine Sachen an
Und wisst das ich nun nicht mehr kann
Habs nicht geschafft noch da zu sein
Denn meine Kraft war viel zu klein

Drum zerreißt was nicht mehr zu euch hält
Weil mir der Tod viel leichter fällt
Ich wollte immer hoch hinaus
Doch dieser Traum, der ist nun aus
 
  • Qualle
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