Inspiriert von singhalesischer Botschaftsdichtung (Sandesha kāvya)
Ein Fluss, der trägt, was man fallen lässt: Schritte, Schatten, Namen –
stromabwärts, bis dorthin, wo sie wartet.
Du alter Fluss mit tiefem Lauf,
der dunkel an den Ufern zieht,
trag meine Worte stromabwärts,
bis zu dem Haus, wo Licht noch brennt.
Die Steine kennen meinen Schritt,
die Weiden streifen meinen Arm;
nimm ihren Schatten mit dir fort,
wenn du am Abend weitergehst.
Die Bäume stehen im Spiegel,
die Wolken schieben übern Strom;
was ungesagt in mir noch sitzt,
zieh mit hinab in deine Tiefe.
Wo dein Wasser langsamer
sich um alte Pfeiler legt,
dort leg ihr sacht dies Bild ans Herz,
wenn sie am Geländer hält:
Sag ihr,
dass nichts im Fluss verschwindet.
Sag ihr,
dass Strömung nicht löscht – nur weitergeht.
Sag ihr,
dass ich noch am Quellstein warte.
Ein Fluss, der trägt, was man fallen lässt: Schritte, Schatten, Namen –
stromabwärts, bis dorthin, wo sie wartet.
Du alter Fluss mit tiefem Lauf,
der dunkel an den Ufern zieht,
trag meine Worte stromabwärts,
bis zu dem Haus, wo Licht noch brennt.
Die Steine kennen meinen Schritt,
die Weiden streifen meinen Arm;
nimm ihren Schatten mit dir fort,
wenn du am Abend weitergehst.
Die Bäume stehen im Spiegel,
die Wolken schieben übern Strom;
was ungesagt in mir noch sitzt,
zieh mit hinab in deine Tiefe.
Wo dein Wasser langsamer
sich um alte Pfeiler legt,
dort leg ihr sacht dies Bild ans Herz,
wenn sie am Geländer hält:
Sag ihr,
dass nichts im Fluss verschwindet.
Sag ihr,
dass Strömung nicht löscht – nur weitergeht.
Sag ihr,
dass ich noch am Quellstein warte.