Im Winter schrieb ich dir, zutiefst verliebt.
Ich fühlte mich so unwahrscheinlich gut.
Dass du nicht nah warst, hat mich zwar betrübt,
doch jeder Satz war hell und voller Mut.
Im Frühling schrieb ich dir mit einem Hauch von Grün.
Die Welt war plötzlich leichter, fast wie neu.
Ich sah die Knospen in den Zweigen blüh’n
und glaubte: Dieses Glück bleibt uns auch treu.
Im Sommer schrieb ich dir im Sonnenlicht,
die Tage schmeckten nach Unendlichkeit.
Die Hoffnung stirbt so schnell nicht, dachte ich,
und schrieb das Wort: „Für immer wir zu zweit“.
Im Herbst schrieb ich dir leiser als zuvor.
Die Bäume ließen langsam Farben los.
Ich merkte: Etwas geht in uns nun vor –
die Liebe war nicht mehr so hell, so groß.
Und wieder Winter. Ich schrieb ein letztes Mal.
Mein Briefkasten blieb immer wieder leer.
Kein Zeichen von dir und auch kein Signal –
und dann war klar: Ich sah dich niemals mehr.
Ich fühlte mich so unwahrscheinlich gut.
Dass du nicht nah warst, hat mich zwar betrübt,
doch jeder Satz war hell und voller Mut.
Im Frühling schrieb ich dir mit einem Hauch von Grün.
Die Welt war plötzlich leichter, fast wie neu.
Ich sah die Knospen in den Zweigen blüh’n
und glaubte: Dieses Glück bleibt uns auch treu.
Im Sommer schrieb ich dir im Sonnenlicht,
die Tage schmeckten nach Unendlichkeit.
Die Hoffnung stirbt so schnell nicht, dachte ich,
und schrieb das Wort: „Für immer wir zu zweit“.
Im Herbst schrieb ich dir leiser als zuvor.
Die Bäume ließen langsam Farben los.
Ich merkte: Etwas geht in uns nun vor –
die Liebe war nicht mehr so hell, so groß.
Und wieder Winter. Ich schrieb ein letztes Mal.
Mein Briefkasten blieb immer wieder leer.
Kein Zeichen von dir und auch kein Signal –
und dann war klar: Ich sah dich niemals mehr.