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Feedback jeder Art "Close the window that hurts you, no matter how beautifull the view is"

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Ich denke ich sollte das Fenster langsam schließen. Und die Tür, die ich jahrelang immer einen Spalt breit offen gelassen habe. Denn der Blick daraus ist zwar schön, aber die Gefahren von draußen können nicht mehr länger davon geblendet werden. Die Leichtigkeit wird langsam verdeckt vom Dunklen. Etwas das schwer zu greifen, jedoch kaum zu verleugnen ist. Und wenn ich jetzt dieser Fenster, die Tür endlich schließe, dann öffnet sich die Nächste wieder. Dann finde ich ein neues Fenster, dass vielleicht einen noch schönere Blick nach draußen hat, dass keine Gefahren, keine Zweifel, keine Angst birgt. Doch genau das tut auch irgendwie weh. Denn dieses Fenster fühlt sich vertraut an. Es ist eine bekannte Brise, die durch mein Leben zieht, die aber langsam und stetig zu einem Sturm ausartet. Und wenn dieser Sturm ausbricht, möchte ich das Fenster geschlossen habe. Habe es doch bereits auf Kipp und trotzdem ist es so schwer mich abzuwenden. Schiebe es auf die Gewohnheit, die lange Zeit die ich dich schon kenne. Doch das ist alles nur Heuchelei. Ich kann einfach nicht loslassen von dem vertrauten, gewissen Bild, dass ich von dir habe, dass sich aber schon lange gewandelt hat. Du bist schon lang nicht mehr die Person, als die ich dich noch kenne. Deswegen ist es an der Zeit dich loszulassen. Den Gedanken an dich, an uns, dass noch nie realistisch war, ist nun noch unrealistischer geworden. Denn ich habe mein Leben und du deins und egal wie oft ich mir sage, ich habe das Fenster ja nur offen, weil ja sowieso nicht passiert, ist es an der Zeit endlich die Rollos herunter zu fahren und dir den Rücken zu kehren. Aus uns war, ist und wird nie etwas Gutes entstehen, warst du doch immer nur ein Traum, Nie Wirklichkeit und egal wie hübsch die Aussicht auf ein Uns ist, so ist es an der Zeit, dieses Fenster zu schließen und nie mehr zurück zu schauen.
 
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