Wir dachten es werde der ewige Frieden. Dieser feurige Wunsch machte uns blind. So sahen wir nicht, wie sich in den Abgründen der Gesellschaft Dämonen erhoben, die wir Totgeglaubt hatten. Ihre Gesichter waren andere, Sie trugen andere Namen doch waren sie aus dem gleichen Übel geboren wie viele vor ihnen. Sie korrumpierten uns aus dem Schatten, langsam, stetig und als wir sie endlich bemerkten, hatten sie uns bereits im Griffe. Ja einige sahen sie schon früh kommen und wollten uns warnen, doch belächelten wir sie. Ich weiss nicht, ob es unsere Überheblichkeit war, unser Glauben, dass wir nicht denselben Dämonen erliegen könnten, wie Generationen vor uns oder ob es unsere Naivität war, unser Glaube, dass das Gute keine Vertreter brauche, um sich durchzusetzen, aber wir blieben untätig. Untätig als sich die Dämonen an die Macht setzten, untätig als sie begannen Menschen zu unterdrücken, untätig als sie Tod und Verderben zu streuen begannen. Alte Zeitzeugen die den Dämonen in die Augen geblickt und sie verbannt hatten. Die sich geschworen hatten, dass so etwas nie wieder geschehen dürfe, wurden alt und starben. Die Dämonen aber, in ihrer unsterblichen Natur hatten gewartet, und als die Stimmen leiser wurden erhoben sie sich erneut, um die Welt zu unterjochen. Nun liegt es an uns, das Feuer des Friedens zu schützen, uns der Dunkelheit in den Weg zu stellen und die Dämonen erneut zu verbannen, bevor sie das Feuer zu erlöschen bringen und uns in die ewige Dunkelheit stürzen, von der sie emporgestiegen sind.