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Nur Kommentar Das Epos von Kürschad (Aschina Dschie-Sche-Schuay)

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Ötüken trauert, die Knechtschaft ist schwer,
Wer den Ruf des blauen Himmels nicht hört, ist taub.
In Chinas Palast ertönen Ketten,
während der Himmel Regen schüttet,
warten die vierzig Aschina-Krieger.


Die Geschichte schrieb seinen Namen: Aschina Dschie-Sche-Schuay,
Der Halbmond wird im Herzen des Palastes aufgehen.

Der Bruder von Tölis, der Sohn von Schipi Han,
Freiheit in seinen Augen, sein Herz voller Tapferkeit.
Die Chinesen nannten ihn General, gaben ihm alle Titel,
doch er schenkte seine Seele der ewigen Steppe.

Vierzig Helden versammelten sich, schworen der Nacht,
Diese Würde passt in keine Saga.
Entweder wird die Sonne am Horizont der Unabhängigkeit aufgehen,
oder die Erde wird vierzig Leben verschlingen.


Kürschad! Kürschad! So rufen die Jahrhunderte,
Mit vierzig Kriegern stürzten die riesigen Mauern ein.
Der Wei-Fluss schwoll an, das Wasser wurde blutrot.
In jener Nacht erlosch der Hochmut des Kaisers.

Kürschad! Kürschad! Unsterblich ist dieser Name,
Heimat für unsere Seele, Flügel für den Himmel.
Der Regen fiel in Strömen in jenem Moment,
Der Kaiser brach vor Angst auf die Knie.

Die Schwerter prallten aufeinander, das Jüngste Gericht brach an,
Vierzig Krieger forderten tausende heraus.
Der Palast wurde zu eng, sie ritten zum Wei-Fluss,
auf dem Rücken der Pferde dem Tod entgegen.

Aus ihrem Blut, ihrem Fleisch und ihren Knochen
wurde ein Imperium geboren.
Der Eid der Freiheit dieser Seelen starb nie.


Aus Furcht vor vierzig Kriegern löste der Kaiser alle Ketten,
und der Aschina-Clan ritt in die unendliche Steppe hinaus.


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