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Feedback jeder Art Das freie Leben

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Niemand hat so viele Uhren
wie Sigismund von Tickertok,
seine Mutter Kunigunde
und sein Hündchen Stinkesock.

Sie wollten niemals Uhren horten
in allen Formen, Größen, Sorten,
doch sie wachsen dort im Garten
und sind großartig im Warten.
Also pflücken sie sie gleich
und verkaufen sie ‘nem Scheich.

Dieser war derartig reich,
und Zeit ist ja bekanntlich Geld,
dass der meinte, er will haben
alle Zeit der ganzen Welt.
Daher sammelt dieser Uhren
und verschwendet Geld und Zeit.

Sigismund ist das nur recht.
Für den Scheich scheint das zwar schlecht,
aber bis der ist soweit,
ist Sigismund sehr gern bereit,
ihm zu helfen einzusehen,
wofür die Werte wirklich stehen.

„Zeit steht nämlich für das Leben,
etwas, das wir täglich geben.
Uhren helfen uns beim Schätzen,
denn sie zeigen, wie wir hetzen,
um zu haben, was wir sehnen.

Geld hingegen steht für Freiheit
zu tun was einen so beliebt.
Auch dieses zeigt, wie viel man gibt,
um zu haben, was man will,
ohne hier Zeit aufzuwenden.

Doch Zeit und Geld kann man nicht tauschen.
Geld, das kann nicht Leben spenden,
oder leben Reiche ewig?
Und Leben macht dich nicht zum Scheich,
sonst wären alle Alten reich.

Nein, der Mensch, der braucht den Drill,
nicht zu haben was er will.
Der Sinn, den jeder eifrig sucht,
ist innerhalb der beiden Werte.

Das ‚freie‘ Leben, wenn man will,
muss man für sich definieren,
sonst kann es recht leicht passieren,
dass das Leben wird ein Käfig
und darin leben lohnt sich wenig.“

Das alles denkt sich sehr gelassen
Sigismund von Tickertok
mit seinem Hündchen Stinkesock
beim Spaziergang durch den Garten,
wo viele Uhren auf ihn warten.
Sein Hund hat einen fahren lassen.

9.4.25
 
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