II / IV
Das Pfand der Freiheit
φ Die Gesetze der inneren Resonanz
Man ruft nach Freiheit, laut und ungestüm,
Doch meint oft nur das eigne Heiligtum.
Was ist das wert, das man als „frei“ deklariert,
Wenn es durch fremdes Leid erst existiert?
Darf einer opfern, was ihm nicht gehört?
Ein Recht, das durch den Zwang den Sinn zerstört?
Wer mir Freiheit schenkt, die ich gar nicht begehr’,
Macht mir das Herz und nicht die Fesseln leer.
Der Geist jedoch braucht niemals ein Gebot,
Er kennt kein Sklaventum und keine Not.
Er kann in Stille auf die Stunde schauen,
Und auf die Kraft der eignen Rückkehr bauen.
Die wahre Freiheit braucht kein fremdes Blut,
Sie wartet still, in sich ruht ihre Glut.
Denn wer den Geist als freien Raum erkennt,
Trägt keine Kette, die ihn wirklich hemmt.
Das Pfand der Freiheit
φ Die Gesetze der inneren Resonanz
Man ruft nach Freiheit, laut und ungestüm,
Doch meint oft nur das eigne Heiligtum.
Was ist das wert, das man als „frei“ deklariert,
Wenn es durch fremdes Leid erst existiert?
Darf einer opfern, was ihm nicht gehört?
Ein Recht, das durch den Zwang den Sinn zerstört?
Wer mir Freiheit schenkt, die ich gar nicht begehr’,
Macht mir das Herz und nicht die Fesseln leer.
Der Geist jedoch braucht niemals ein Gebot,
Er kennt kein Sklaventum und keine Not.
Er kann in Stille auf die Stunde schauen,
Und auf die Kraft der eignen Rückkehr bauen.
Die wahre Freiheit braucht kein fremdes Blut,
Sie wartet still, in sich ruht ihre Glut.
Denn wer den Geist als freien Raum erkennt,
Trägt keine Kette, die ihn wirklich hemmt.