Hin und wieder erhasche ich einen Blick auf mich selbst zwischen den Zeilen meines eigenen Schreibens. Sogar meine uralte Gedichte, die noch reifen, könnten das eine oder andere Kleinod offenbaren.
Im Rückblick versteht sich das Leben als ein „Na klar doch!“ während ich Trotteline, Blitzbirne, mir an die Stirn kurz klatsche, kopfschüttelnd, das es mir erst jetzt dämmert. Da fallen Weisheiten runter wie starke, flächendeckende Regenfälle. Und ich frage mich - wieso sahst du das Offensichtliche nicht damals? Wieso kam ich erst jetzt zu diesem Wissen anstatt wo es hätte einiges abwenden können? Wo es sehr angebracht gewesen wäre?
Apropo Kleinod, wieso bin ich böse (teilweise), auf die die ich mal war? Sie gab ihr Bestes in jeder Hinsicht- und doch ist es immer noch nicht genug. Wann langt's eigentlich? Die Selbstvergebung ist wohl kaum vollzogen, eher wie einen Felsspalten - einiges ist entzweit. Und ich rede nicht mal von all den Trampeltieren die mein Herz als Türmatte verwechselten.
Und noch etwas...ich finde neuerdings Puzzleteile die mir fehlten, in den unerwartesten Plätzen. Gleich da in der TV Reportage, ein Interview, deren Lebensgeschichte fast meine gleicht, dennoch sind wir weltenverschieden, und aha! Das hätte ich nie so eingestuft oder so betrachtet, aber voilà! In einem neuem Licht gerückt ergibt es endlich Sinn. Ein, in sich auftun.
Oder beim lesen von Gedichte, die diverse Autoren und Autorinnen geschrieben haben. Was sie preisgaben, was sie dagelassen hatten. Ja, ein weiteres, glänzendes Puzzlestück gesammelt.
Wenn das Herz sperrangelweit offensteht, lernt man sowas von viel - auch wenn es einem hart prüft oder die Wahrheiten schwer und unannehmbar sind; wo das Ego sich mit widerwillen sträubt, aber am Ende die Vernunft siegt. Wenn inneres Wachstum eine Körpergröße wäre, wie groß wäre ich dann jetzt?
Lauter taumelne Kleindode die sich in meiner Richtung begaben und mir Zuwachs anboten.
Während ich mich weiterhin dem Lernen und der Selbstfindung widme, sammele ich eifrig Puzzleteile, wo immer sie auch versteckt sein mögen.
© Donna H.
24. Februar 2026
Im Rückblick versteht sich das Leben als ein „Na klar doch!“ während ich Trotteline, Blitzbirne, mir an die Stirn kurz klatsche, kopfschüttelnd, das es mir erst jetzt dämmert. Da fallen Weisheiten runter wie starke, flächendeckende Regenfälle. Und ich frage mich - wieso sahst du das Offensichtliche nicht damals? Wieso kam ich erst jetzt zu diesem Wissen anstatt wo es hätte einiges abwenden können? Wo es sehr angebracht gewesen wäre?
Apropo Kleinod, wieso bin ich böse (teilweise), auf die die ich mal war? Sie gab ihr Bestes in jeder Hinsicht- und doch ist es immer noch nicht genug. Wann langt's eigentlich? Die Selbstvergebung ist wohl kaum vollzogen, eher wie einen Felsspalten - einiges ist entzweit. Und ich rede nicht mal von all den Trampeltieren die mein Herz als Türmatte verwechselten.
Und noch etwas...ich finde neuerdings Puzzleteile die mir fehlten, in den unerwartesten Plätzen. Gleich da in der TV Reportage, ein Interview, deren Lebensgeschichte fast meine gleicht, dennoch sind wir weltenverschieden, und aha! Das hätte ich nie so eingestuft oder so betrachtet, aber voilà! In einem neuem Licht gerückt ergibt es endlich Sinn. Ein, in sich auftun.
Oder beim lesen von Gedichte, die diverse Autoren und Autorinnen geschrieben haben. Was sie preisgaben, was sie dagelassen hatten. Ja, ein weiteres, glänzendes Puzzlestück gesammelt.
Wenn das Herz sperrangelweit offensteht, lernt man sowas von viel - auch wenn es einem hart prüft oder die Wahrheiten schwer und unannehmbar sind; wo das Ego sich mit widerwillen sträubt, aber am Ende die Vernunft siegt. Wenn inneres Wachstum eine Körpergröße wäre, wie groß wäre ich dann jetzt?
Lauter taumelne Kleindode die sich in meiner Richtung begaben und mir Zuwachs anboten.
Während ich mich weiterhin dem Lernen und der Selbstfindung widme, sammele ich eifrig Puzzleteile, wo immer sie auch versteckt sein mögen.
© Donna H.
24. Februar 2026