Es war einmal in einem Traum
Da lief ich durch den dunklen Wald
Und sah vor einem Lindenbaum
Im Zwielicht eine schwarz' Gestalt.
Ein Mann, am Dolch das Blut noch frisch,
Mit Federn in dem wilden Haar,
Sprach laut die Worte zauberisch:
In animal nunc commuta!
Der Lindenbaum sich wog und bog
Als ob gekrümmt in argem Schmerz.
Das Haupt zur Mitte sich verzog.
Tiefblau erglühte es im Herz.
Und eh ich noch begriff was war,
Da formten Äste sich zu Hörnern
Und aus dem grünen Blätterhaar
Ein braunes Fell mit weißen Körnern.
Ein Kitz, als ob es nicht versteh
Wie ihm da grade wart geschehen -
Ob es nun Baum sei oder Reh -
Blieb stockstill vor dem Manne stehen.
Dann sprang es lautlos in den Tann.
Die Luft wurde auf einmal kalt.
Verschwunden war der schwarze Mann.
Ich stand allein im finstren Wald.
Da lief ich durch den dunklen Wald
Und sah vor einem Lindenbaum
Im Zwielicht eine schwarz' Gestalt.
Ein Mann, am Dolch das Blut noch frisch,
Mit Federn in dem wilden Haar,
Sprach laut die Worte zauberisch:
In animal nunc commuta!
Der Lindenbaum sich wog und bog
Als ob gekrümmt in argem Schmerz.
Das Haupt zur Mitte sich verzog.
Tiefblau erglühte es im Herz.
Und eh ich noch begriff was war,
Da formten Äste sich zu Hörnern
Und aus dem grünen Blätterhaar
Ein braunes Fell mit weißen Körnern.
Ein Kitz, als ob es nicht versteh
Wie ihm da grade wart geschehen -
Ob es nun Baum sei oder Reh -
Blieb stockstill vor dem Manne stehen.
Dann sprang es lautlos in den Tann.
Die Luft wurde auf einmal kalt.
Verschwunden war der schwarze Mann.
Ich stand allein im finstren Wald.