Der Pilger
Der Pilger ruht im schattigen HainSo müde des Wanderers Schritt
Sein Weg war lang über Stock und Stein
Der Wille stark mit festem Tritt.
Ein Bächlein murmelt sein helles Lied
Die Vögel preisen den Tag
Des Pilgers Herz nicht unberührt blieb
Wenn er nachts unter den Sternen lag.
Gesammelt und ausgeruht ist der Geist
Der morgens sich tapfer erhebt
Der Lauf der Sonne den Weg ihm weist
Zum Tempel, wohin er strebt.
Vergebung von der Last der Sünden
Erhofft sein traurig Herz
Tage der Läuterung, die Glocken künden
Er ist frei von Schuld und Schmerz.
© Herbert Kaiser (Text)
© Vertonung von GoHi mit KI (SUNO) erstellt
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