gewidmet an @Joshua Coan
Im Bauch der Schale schläft ein
Summen,
das älter ist als alle Stille,
die es je durchbrach.
Noch ist das Licht in ihrer
Stille ganz verschlungen,
doch formt sich schon,
so delikat wie Glas,
ein Körper aus dem Schlaf
der Klänge,
und er wird langsam
wach
und ruft den Sänger
Mit seinen bloßen Händen
singt der Sänger
auf diesem Körper von der Ewigkeit.
Und die Berührung
ist fast wie ein Kuss, nur enger,
innig, inniger,
ist ganz Errettung
von der Endlichkeit
der Welt, gedacht
ohne Gesang.
Spur wirst du selber, Bronzesänger,
im Gedächtnis dieses Klangs.
Dein Schwingen wandert, Weltengänger,
durch alles und hat es
erkannt.
Bleibe doch,
ach, nur ein bisschen länger,
Meister des sonoren Sangs.
Dein Werk, es ist so
reiner, makelloser Klang
und wunderschön.
Im Inneren der Schale dreht sich
unsichtbar ein Gebet,
und tief in ihrem Herz entsteht,
wie Honig in der Wabe von Sekunden,
Klang,
so lang
der Sänger
diese Welt in seinen leichten Händen halten will
und kann.
Und dann,
dann sammelt sich
Erlösung
auf dem Rand
der Schale.
Und wenn die Schwingung
schließlich endet,
fallen wir in den verfluchten
Rest gefallener Zeit zurück.
Es bleibt des Sängers
Meisterstück,
und wird
zum Glück
all derer Hände, die je
nach Stille suchten.
Text DVE
Im Bauch der Schale schläft ein
Summen,
das älter ist als alle Stille,
die es je durchbrach.
Noch ist das Licht in ihrer
Stille ganz verschlungen,
doch formt sich schon,
so delikat wie Glas,
ein Körper aus dem Schlaf
der Klänge,
und er wird langsam
wach
und ruft den Sänger
Mit seinen bloßen Händen
singt der Sänger
auf diesem Körper von der Ewigkeit.
Und die Berührung
ist fast wie ein Kuss, nur enger,
innig, inniger,
ist ganz Errettung
von der Endlichkeit
der Welt, gedacht
ohne Gesang.
Spur wirst du selber, Bronzesänger,
im Gedächtnis dieses Klangs.
Dein Schwingen wandert, Weltengänger,
durch alles und hat es
erkannt.
Bleibe doch,
ach, nur ein bisschen länger,
Meister des sonoren Sangs.
Dein Werk, es ist so
reiner, makelloser Klang
und wunderschön.
Im Inneren der Schale dreht sich
unsichtbar ein Gebet,
und tief in ihrem Herz entsteht,
wie Honig in der Wabe von Sekunden,
Klang,
so lang
der Sänger
diese Welt in seinen leichten Händen halten will
und kann.
Und dann,
dann sammelt sich
Erlösung
auf dem Rand
der Schale.
Und wenn die Schwingung
schließlich endet,
fallen wir in den verfluchten
Rest gefallener Zeit zurück.
Es bleibt des Sängers
Meisterstück,
und wird
zum Glück
all derer Hände, die je
nach Stille suchten.
Text DVE
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