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Feedback jeder Art Der Weg zu mir

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  • Driekes
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Komm du mir nicht zu nahe
und lass mich nicht mehr los.
Wenn ich dich nicht ertrage,
warum folge ich dir bloß?

Du wirst mich nicht besitzen.
Du hast Macht über mich.
Ich fang an mich zu ritzen
und du führst jeden Stich.

Ich kann nur mich verändern.
Dann bessert sich mein Leben.
Wenn ich mehr zu mir stehe,
werd ich mich auch annehmen.
 
Liebe Darkjuls,

den Weg zu sich selbst zu finden, stellt für viele Menschen eine große Hürde da. Die Schwierigkeiten darum hast du in deinen Zeilen gut getroffen. Jeder muss schauen, dass er sich in gewisser Weise selbst treu bleibt und sich nicht für andere verbiegt. Leben und leben lassen, sozusagen.

Lieben Gruß, Letreo
 
Liebe Darkjuls,

schön, wie knapp und klar du die widerstrebenden Kräfte, die Stagnation und die Anstrengung zu ihrer Überwindung darstellst.
Willigkeit heißt Selbstzerstörung, Verweigerung kann Aufbau einleiten: wenn die erreichte Erkenntnis zur Veränderung des inneren Konzepts (und wohl auch des äußeren Rahmens) führt.

Der Weg dorthin ist nicht vorgegeben. Er entsteht erst und nur durch die Bewegung.

Sehr gern gelesen.
LG g
 
Liebe @Darkjuls,

dein Text hat eine starke innere Spannung –
dieses gleichzeitige Abstoßen und Festhalten zieht sich durch alle Strophen.
„Komm du mir nicht zu nahe / und lass mich nicht mehr los“ bringt das sehr klar auf den Punkt:
ein Ringen mit etwas, das man loswerden will und doch nicht einfach abschütteln kann.

Die Zeilen wirken direkt, fast schon wie ein innerer Dialog.
Gerade dadurch wird spürbar, wie eng das miteinander verknüpft ist –
Nähe, Abhängigkeit, Widerstand.

Und am Ende öffnet sich etwas: der Blick geht weg vom Gegenüber hin zu sich selbst.
Dieses „Ich kann nur mich verändern“ hat etwas Ehrliches, fast Nüchternes –
kein großer Ausbruch, sondern ein stiller Schritt in eine andere Richtung.

Ein intensiver Text, der nach innen geht und dort bleibt.

Gern gelesen.

LG Driekes
 
  • Driekes
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