Die Büchse der Pandora
(O. Verbytskyi © 2026)
Wir öffnen sie ein jedes Mal,
Ganz unbedacht — doch es geschieht.
Durch Lebensflure, tief und schmal,
Nicht Türen — Kästen voller Qual,
An denen unser Stolz gedeiht.
Wir folgen stumm der eignen Spur,
Weil wir es wohl zu sehr begehren:
Pandoras Kasten — das Ziel nur,
Als unersetzbare Figur,
Um uns im Suchen zu verzehren.
Er ist für uns allein gemacht,
Von uns erdacht, herbeigesehnt.
Doch wird die Truhe dargebracht,
Gibt es kein Wunder in der Nacht,
Kein Manna, das den Hunger lähmt.
Dort ist nur das, was wir im Traum,
Und wen wir einst zu treffen hofften.
In Stille füllt die Angst den Raum,
Man wagt den Blick zur Wahrheit kaum —
Und bebt vor eignem Trug, dem soften.
(O. Verbytskyi © 2026)
Wir öffnen sie ein jedes Mal,
Ganz unbedacht — doch es geschieht.
Durch Lebensflure, tief und schmal,
Nicht Türen — Kästen voller Qual,
An denen unser Stolz gedeiht.
Wir folgen stumm der eignen Spur,
Weil wir es wohl zu sehr begehren:
Pandoras Kasten — das Ziel nur,
Als unersetzbare Figur,
Um uns im Suchen zu verzehren.
Er ist für uns allein gemacht,
Von uns erdacht, herbeigesehnt.
Doch wird die Truhe dargebracht,
Gibt es kein Wunder in der Nacht,
Kein Manna, das den Hunger lähmt.
Dort ist nur das, was wir im Traum,
Und wen wir einst zu treffen hofften.
In Stille füllt die Angst den Raum,
Man wagt den Blick zur Wahrheit kaum —
Und bebt vor eignem Trug, dem soften.