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Feedback jeder Art DIE ILLUSION DER ZEIT

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  • Andreas Wolfgang Vögele
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DIE ILLUSION DER ZEIT

Ich höre stets die Uhren ticken
Minute um Minut´ vergeht
wollt´ noch so viel unternehmen
doch dafür ist es nun zu spät

Manchmal ist es auch zu früh
je nach dem, wie man´s betrachtet
Zeit entsteht im eig´nen Blicke
wenn man sie als Zeit beachtet

Ich hetz´ von ei´m Termin zum Andern
Zeit vergehet wie im Flug
beginnt in Eile mitzuwandern
habe davon nicht genug

Ich leb´gemütlich und in Ruhe
nehm´ das Leben einfach, leicht
schau´ auf meine Armbanduhre
Ach, sieh´ an, die Zeit, sie reicht

Verlangsamt sich in meinem Geiste
tickt mit mir in Schritt und Tritt
passt sich an, an meine Seele
geht in meinem Tempo mit

Was einmal war,
das ist vorbei
was einmal Sein wird
noch nicht da
die Zeit gibt’s nicht als fest´ Gesetz
es ist immer Hier und Jetzt

Zeitlose Unendlichkeit
gespaltet in Verschiedenheit
Verschiedenheit ist in Bewegung
Bewegung braucht den Fluss der Zeit

Zeit ist wie ein Karussell
Du kommst und gehst
und kommst und gehst
Stopp´ es an belieb´ger Stell´
auf derselben Stell´ Du stehst

Der Mensch ist an Sich unvollkommen
auch wenn er glaubt, er wäre heile
Das Ziel bedeutet: „Eins mit Allem“
Zeit vergehet nur für Teile

Erleuchtung heisst: Vollkommenheit
wenn sich der Geist in Gott verliert
entlarvt die Illusion der Zeit
Nichts hat jemals existiert

Andreas Wolfgang Vögele
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo!

Dein Gedicht gefällt mir recht gut, du bist auch nah dran an einem durchgehaltenen Versmaß, es wäre nicht sehr schwer, es so zu formen, dass entweder alle 1. Silben einer Zeile betont sind oder alle 2. Silben.
Im Moment wechselt es häufig, was u.a. das Lesen erschwert.

Schönen Gruß:
Uwe
 
  • Andreas Wolfgang Vögele
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