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Feedback jeder Art Die Lichtung

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  • Helmut Endres
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Die Lichtung​

Der Mensch er wohnt auf einer Lichtung,
durchwoben von der Sprache Dichtung.
beleuchtet von der Mystik Sein,
lebt er im Glücke froh und rein.

Entborgen aus der Dunkelheit,
leuchtet es durch Raum und Zeit.
Da find der Mensch den ersten Stein,
baut ein Haus ganz schön und fein.

Er baut Maschinen, weil er glaubt,
dass Arbeit ihm den Schlaf nur raubt.
Ein Haus entsteht nun groß und schwer,
die Fenster klein die Räume leer.

Er füllt die Räume mit Maschinen,
die sollen ihm gar trefflich dienen.
Da Licht wird künstlich, hell nur kaum,
klein der genutzte Wohnungsraum.

Die Sprache schläft, das Denken arm,
im Hause wird es kaum noch warm.
Die Fenster die sind zugestellt,
kein Licht mehr auf den Menschen fällt.

Das Haus es stöhnt und zittert sehr,
der Mensch er find die Tür nicht mehr.
Wer bin ich nur was tu ich hier,
ich muss ja Leben wie ein Tier.

Die Sonne fehlt, ich seh nichts mehr,
das Haus es nützt nichts, stört viel mehr.
Fängt an zu suchen und zu denken,
die Schritte ihn zum Fenster lenken.

Das Zugestellt schiebt auf Seite,
das Licht kommt nun in aller Breite.
Der Mensch wird rege sucht die Tür,
sie öffnet sich, er kommt herfür.

Aus dem Haus man glaubt es kaum,
der Mensch, er sieht den ersten Baum.
Er steht nun wieder auf der Lichtung,
neues Denken, alte Dichtung.

Fängt an das Haus zurück zu bauen,
um die Lichtung ganz zu schauen.
Und er sieht mehr, als je gedacht,
die Lichtung ist noch nicht vollbracht.

In der Sonne heller Schein,
erkennt er Dinge in dem Sein.
Die er nicht kannte und nun sieht,
er staunt, weiß nicht wie ihm geschieht.

Er nimmt das Neue, alte Reste,
es entsteht die neue Feste.
Die nicht mehr in der Lichtung steht,
und alles Dasein nun durchwebt.

Die Lichtung größer jetzt und fein,
lässt heller strahlen Sonne Schein.​
 
  • Helmut Endres
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