DIE STRAFE VERDIENT
Nach einem Streit...
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Trauer.
Denn ist sie wie Liebe. Doch stärker vertraut.
Und sinnlos erscheint mir das Leben auf Dauer.
Verzeiht mir, denn wird mir die Stille zu laut.
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Trauer.
Und bin ich wie Asche, die immer noch sengt.
Und werden die Tage im Winter schon rauer.
Warum hat man Leben. Mir einfach geschenkt.
Ich meine, es scheint mir doch gar nichts zu bringen.
Denn sterb' ich tagtäglich in diesem Labor.
Und sterben da draußen, aus Beistand. Lupinen.
Und haben die Träume dasselbe schon vor...
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Sünde.
Sodass ich mich täglich im Kummer verlier'.
Auch wenn ich die Sorgen nun gar nicht begründe.
Dann will ich mein Engel. Für immer zu dir...
Und hält mich am Leben das Dichten und Schreiben.
Ich suche ein Leben. Doch sag' mir wozu...
Und will man mich wieder von Träumen vertreiben.
Gehör' ich den Menschen auch gar nicht dazu...
Und will man mir wieder das Dichten verbieten.
Verbietet und seht dann, wie ich hier verend'.
Das Lernen macht niemand zu wahren Eliten.
Und sagt mir auch gar nicht, dass Leben ihr kennt.
Und will man mir wieder das Dichten nun nehmen.
Denn bin ich für Lyrik aus Lyrik gemacht.
Sodass auch die Tage im Herzen sich dehnen.
Dann kann ich nur atmen. Inmitten der Nacht.
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Leiden.
Ich sterbe, weil ich doch das Leben schon kann.
Und wenn ich die Toten, mein Engel. Beneide.
Wer hört sich die Unschuld des Schuldigen an?
Und ist auch die Liebe die Schwester der Trauer.
Die Unschuld, die jedoch ich leise bekenn'.
Und werden die Tage um Stunden mir rauer.
So sagt mir, wann Süße. Ich endlich verbrenn'...
Erhält mich am Leben die Sehnsucht nach Flammen.
Denn hab' ich grad' eben das Leben gelernt.
Und sterben wir, Schöne. Ich glaube. Zusammen.
Verzeiht mir. Denn hab' ich das Leben erschwert.
31.01.2026
Berlin Biesdorf-Süd
Nach einem Streit...
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Trauer.
Denn ist sie wie Liebe. Doch stärker vertraut.
Und sinnlos erscheint mir das Leben auf Dauer.
Verzeiht mir, denn wird mir die Stille zu laut.
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Trauer.
Und bin ich wie Asche, die immer noch sengt.
Und werden die Tage im Winter schon rauer.
Warum hat man Leben. Mir einfach geschenkt.
Ich meine, es scheint mir doch gar nichts zu bringen.
Denn sterb' ich tagtäglich in diesem Labor.
Und sterben da draußen, aus Beistand. Lupinen.
Und haben die Träume dasselbe schon vor...
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Sünde.
Sodass ich mich täglich im Kummer verlier'.
Auch wenn ich die Sorgen nun gar nicht begründe.
Dann will ich mein Engel. Für immer zu dir...
Und hält mich am Leben das Dichten und Schreiben.
Ich suche ein Leben. Doch sag' mir wozu...
Und will man mich wieder von Träumen vertreiben.
Gehör' ich den Menschen auch gar nicht dazu...
Und will man mir wieder das Dichten verbieten.
Verbietet und seht dann, wie ich hier verend'.
Das Lernen macht niemand zu wahren Eliten.
Und sagt mir auch gar nicht, dass Leben ihr kennt.
Und will man mir wieder das Dichten nun nehmen.
Denn bin ich für Lyrik aus Lyrik gemacht.
Sodass auch die Tage im Herzen sich dehnen.
Dann kann ich nur atmen. Inmitten der Nacht.
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Leiden.
Ich sterbe, weil ich doch das Leben schon kann.
Und wenn ich die Toten, mein Engel. Beneide.
Wer hört sich die Unschuld des Schuldigen an?
Und ist auch die Liebe die Schwester der Trauer.
Die Unschuld, die jedoch ich leise bekenn'.
Und werden die Tage um Stunden mir rauer.
So sagt mir, wann Süße. Ich endlich verbrenn'...
Erhält mich am Leben die Sehnsucht nach Flammen.
Denn hab' ich grad' eben das Leben gelernt.
Und sterben wir, Schöne. Ich glaube. Zusammen.
Verzeiht mir. Denn hab' ich das Leben erschwert.
31.01.2026
Berlin Biesdorf-Süd