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Feedback jeder Art Die Wege die sich trennen

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DIE WEGE DIE SICH TRENNEN

Stehe wie angewurzelt an einer Wegkreuzung, weiss nicht ob ich links gehen soll oder rechts, kann nicht vor und nicht zurück. Ich bleibe einfach stehen, lasse alles über mich ergehen.

Trauer überflutet mich als ich einen Blick auf meinen bisherigen Weg werfe.

Ein Niemandsland von zerstörten Träumen und Hoffnungen. Ein Schlachtfeld, doch nur die Trümmer sind noch da.

Wie soll ich das Gesehene, das Erlebte vergessen?

Diesen Schmerz, der mich versucht auseinander zu reissen. Die bösen Schatten, die mich einhüllen, mir ihr unheimliches Lied vorspielen und mich immer mehr in ihre Dunkelheit locken.

Meine Seele wurde zerstümmelt und mein Herz gebrochen. Wie ein Käfer liege ich auf dem Rücken, strampelnd, zappelnd, versucht an der Hoffnung wieder aufstehen zu können festzuhalten. Doch der Käfer gab sich irgendwann dem Schicksal hin und hörte auf sich zu wehren, zu versuchen.

Ich hörte immer mehr auf zu Atmen.

Und ich stehe immer noch an dieser Kreuzung, fehlender Mut und grosse Angst lassen mich versteinern. Ich bin verzweifelt ich gebe es zu.

Man sieht nicht viel von aussen, doch in mir tobt ein gewaltiger Sturm vor dem ich flüchten möchte, doch er holt mich immer wieder ein, egal wie schnell ich renne.

Stehe an dieser Kreuzung, starre auf die Wege die sich in der Mitte trennen und falle in eine Ohnmacht.

Ohnmächtig liege ich nun da, blicke zum Himmel und suche die wärmende Sonne, doch nur Dunkelheit empfängt mich.

Einsam und leer liege ich hier und hoffe, dass wenn ich aufwache aus meiner Ohnmacht, die Sonne wieder scheint…
 
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