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DU GOTTVERDAMMTES SAECULUM


Ihr Gründer weltumspannender Religionen,
Wo? Wo weilt ihr jetzt? Auf dem Nachbarplaneten?
Um das Ergebnis des Endspiel des Menschengeschlechts
über Sein oder Nichtsein, über Leben oder Tod abzuwarten?

Bibelzitate aus dem Alten wie Neuem Testament,
vieldeutbare Thora-Stellen, Koransuren als Belege
haben unser Wesen nicht verändert.
Wölfe in Rudeln sind wir geblieben. Dunkelheit
schützt uns auf unseren Beutezügen.

Mit jedem Tag weiten sich die Meinungssümpfe,
in denen Ignoranz und Rücksichtslosigkeit gedeihen.
Wer könnte jemals uns Heutigen verzeihen,
dass wir Waffen ohne Ende produzieren,
um unsere Heimat vielfach zu pulverisieren?
Unsere Enkel? Sofern sie noch lebten?

Irrsinn, weltweit größte Giftblume des Ungeistes,
verpestet Kontinente mit imperialem Flammengequalm.
Soldaten in Alarmbereitschaft vor atomaren Flächenbränden.
Panzer und Flugzeuge laufen sich warm,
Entsicherte Raketen und Drohnen scheinen einsatzbereit.

Aufgestiegen sind die apokalyptischen Reiter;
sie warten auf Zeichen von Menschen,
um ihr tödliches Handwerk an Ihresgleichen zu vollziehen.
Vorläufig ist Erkundung angesagt.
Die Nacht dauert noch an.

SAVE OUR SOULS - SAVE OUR FUTUR NOW
Wer außer uns selbst kann uns jetzt retten?



(„Carolus“ in „poeten.de“ 18.01.2026)
 
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Lieber Carolus

Auf unser Zeitalter hat sich ein gewaltiger Schatten gelegt, es sind unsichere, ungewisse Zeiten. Kriege und ewiges Aufrüsten lassen Schreckliches befürchten. Und die Rhetorik der Mächtigen trägt das ihre dazu bei. Ein Eingreifen von außen, ein Deus ex machina, wird es nicht geben. Wir werden das selbst ausbaden, selbst in die Hand nehmen müssen. Hoffentlich wird die Stimme der Vernunft kräftiger.

Dein Text trifft den Nerv der Zeit. Die Wortbilder sind treffend gewählt. Mir gefällt es sehr gut!
LG Teddybär 🐻
 
Lieber Carolus,
dem Kommentar von Teddybär stimme ich voll und ganz zu. Die Zeichen stehen auf Sturm und wir befinden uns mittendrin. Wir gehen nicht mehr selber, wir werden wie Herdentiere getrieben, doch wohin?
Danke für Deine aufrüttelnden, wahren Zeilen. Wenn sie doch nur an den richtigen Stellen Gehör finden könnten. Doch die dafür Verantwortlichen hören nichts mehr, außer sich selbst.
LG
Chilicat
 
Lieber Carolus,

dein Text ist poetisch in dem Sinne, dass er mit kraftvollen Bildern und einer dichten Sprache arbeitet, die starke emotionale Reaktionen hervorruft. Allerdings könnte man argumentieren, dass der poetische Effekt durch die teils komplexen und überladenen Bilder sowie die vielen Referenzen etwas verwässert wird. Die emotionale Wucht und die düstere Atmosphäre sind jedoch gelungen, auch wenn der Zugang zu diesen Bildern für manche Leser schwieriger sein könnte.

Sehr gern gelesen.

Liebe grüße
Fehyla
 
Herzlichen Dank, Fehyla, für deine lobenden Worte!

Deiner möglichen Argumentation, dass der poetische Effekt durch die teils komplexen und überladenen Bilder sowie die vielen Referenzen etwas verwässert wird." stimme ich zu. Dieses Überladenwollen ist eine Unart von mir, die ich mir unbedingt zugunsten der poetischen Substanz abgewöhnen sollte.

Dir sonnige Höhengrüße aus dem Schwarzwald!
Carolus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!
Die Reiter der Macht sind sicher keine religiösen Menschen im Sinne der spirituellen Suche
Würde sagen eher mal Trittbrettfahrer mit wechselnden Mantel wenn es notwendig ist. Viele Texte in unserem Grundgesetz haben wir der christlichen Nächstenliebe zu verdanken ohne jetzt aber übertreiben zu wollen
Wer weiß vielleicht werden die Namen gestürzt werden so wie der Fasching ein schnelles Ende hat
 
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