Ich rücke vor.
Nicht aus Entschlossenheit, sondern weil Stehenbleiben keine Option mehr ist.
Der Raum ist Einsatzgebiet, eng, druckvoll, ohne Ausweichlinien.
Ich halte Kurs, konzentriere mich auf den nächsten Meter, auf das, was unmittelbar vor mir liegt.
Falsch.
Du hältst keinen Kurs.
Du schwankst innerhalb der Toleranz, weil man dich lässt.
Das ist kein Können.
Das ist Nachsicht.
Der Untergrund wechselt abrupt.
Schlamm zieht Kraft, Stein verrät Gewicht.
Ich passe meine Schritte an, halte den Schwerpunkt niedrig, zwinge den Körper zur Ordnung.
Zu spät.
Du passt an, nachdem das Gelände dich bereits korrigiert hat.
Du reagierst.
Du führst nicht.
Hinter mir verdichtet sich der Druck.
Keine Sicht, kein Kontakt, aber das sichere Wissen, dass ich gelesen werde.
Mein Nacken spannt sich, die Atmung verkürzt sich.
Erbärmlich.
Du spürst Druck und nennst es Lagebewusstsein.
In Wahrheit verlierst du Kontrolle.
Der metallische Geschmack bleibt.
Er ist nicht neu.
Er gehört inzwischen dazu.
Ich ignoriere ihn und halte die Bewegung aufrecht.
Ignorieren ist keine Fähigkeit.
Du kannst nichts anderes.
Das ist ein Unterschied, den du nicht verstehst.
Ich reduziere Geräusche.
Ausrüstung arbeitet gegen mich, Stoff reibt, ein kaum hörbares Signal entsteht.
Ich korrigiere sofort.
Sofort wäre vorher gewesen.
Jetzt ist es nur Schadensbegrenzung.
Und selbst die beherrschst du schlecht.
Meine Gedanken driften kurz ab.
Nicht weit.
Nur der flüchtige Gedanke, dass andere ebenfalls unterwegs sind, dass Bewegung kein Einzelfall ist.
Jämmerlich.
Du suchst Bedeutung im Gleichschritt.
Niemand teilt deine Last.
Niemand interessiert sich dafür.
Über mir rollt das indirekte Feuer.
Der Rhythmus schneidet die Zeit in Stücke.
Ich nutze die Intervalle, halte Bewegung zwischen den Schlägen.
Nein.
Du nutzt nichts.
Du duckst dich zwischen fremden Entscheidungen.
Das ist kein Taktikverständnis.
Das ist Glück.
Drahtkontakt.
Vorhersehbar.
Metall greift, reißt, zieht.
Ich löse mich, ohne anzuhalten.
Unzureichend.
Du hättest ihn sehen müssen.
Jetzt trägst du den Schaden weiter, wie alles andere.
Die Belastung steigt.
Nicht explosionsartig, sondern schleichend.
Schritte verlieren Präzision, der Atem wird kürzer.
Ein Gedanke an Unterbrechung steht einen Moment im Raum.
Unverzeihlich.
Du erlaubst dem Gedanken Existenz.
Allein das disqualifiziert dich.
Etwas in mir hält dagegen.
Kein Trotz, keine Pose.
Nur ein stumpfes Weitertragen dessen, was noch funktioniert.
Hör auf, das zu verklären.
Das ist kein Widerstand.
Das ist Restmaterial, das noch nicht versagt hat.
Ich korrigiere Haltung.
Minimal.
Mechanisch.
Gerade genug, um nicht zu brechen.
Zu wenig.
Zu spät.
Du bewegst dich permanent am Rand des Versagens und nennst es Kontrolle.
Der Atem bleibt flach.
Getaktet.
Das Herz meldet sich deutlich.
Ich zwinge den Rhythmus herunter.
Du zwingst gar nichts.
Du hoffst, dass es gehorcht.
Hoffnung ist kein Kommando.
Der Raum verdichtet sich weiter.
Entscheidungen müssen fallen, bevor sie vollständig geformt sind.
Ich treffe sie und halte die Bewegung.
Du triffst Entscheidungen, weil Stillstand dich entlarven würde.
Nicht aus Klarheit.
Aus Angst vor dem Ende.
Der Befehl steht.
Und solange er steht, bewege ich mich.
Der Befehl rechtfertigt dich nicht.
Er erklärt nur, warum du noch nicht ersetzt wurdest.
Nicht aus Entschlossenheit, sondern weil Stehenbleiben keine Option mehr ist.
Der Raum ist Einsatzgebiet, eng, druckvoll, ohne Ausweichlinien.
Ich halte Kurs, konzentriere mich auf den nächsten Meter, auf das, was unmittelbar vor mir liegt.
Falsch.
Du hältst keinen Kurs.
Du schwankst innerhalb der Toleranz, weil man dich lässt.
Das ist kein Können.
Das ist Nachsicht.
Der Untergrund wechselt abrupt.
Schlamm zieht Kraft, Stein verrät Gewicht.
Ich passe meine Schritte an, halte den Schwerpunkt niedrig, zwinge den Körper zur Ordnung.
Zu spät.
Du passt an, nachdem das Gelände dich bereits korrigiert hat.
Du reagierst.
Du führst nicht.
Hinter mir verdichtet sich der Druck.
Keine Sicht, kein Kontakt, aber das sichere Wissen, dass ich gelesen werde.
Mein Nacken spannt sich, die Atmung verkürzt sich.
Erbärmlich.
Du spürst Druck und nennst es Lagebewusstsein.
In Wahrheit verlierst du Kontrolle.
Der metallische Geschmack bleibt.
Er ist nicht neu.
Er gehört inzwischen dazu.
Ich ignoriere ihn und halte die Bewegung aufrecht.
Ignorieren ist keine Fähigkeit.
Du kannst nichts anderes.
Das ist ein Unterschied, den du nicht verstehst.
Ich reduziere Geräusche.
Ausrüstung arbeitet gegen mich, Stoff reibt, ein kaum hörbares Signal entsteht.
Ich korrigiere sofort.
Sofort wäre vorher gewesen.
Jetzt ist es nur Schadensbegrenzung.
Und selbst die beherrschst du schlecht.
Meine Gedanken driften kurz ab.
Nicht weit.
Nur der flüchtige Gedanke, dass andere ebenfalls unterwegs sind, dass Bewegung kein Einzelfall ist.
Jämmerlich.
Du suchst Bedeutung im Gleichschritt.
Niemand teilt deine Last.
Niemand interessiert sich dafür.
Über mir rollt das indirekte Feuer.
Der Rhythmus schneidet die Zeit in Stücke.
Ich nutze die Intervalle, halte Bewegung zwischen den Schlägen.
Nein.
Du nutzt nichts.
Du duckst dich zwischen fremden Entscheidungen.
Das ist kein Taktikverständnis.
Das ist Glück.
Drahtkontakt.
Vorhersehbar.
Metall greift, reißt, zieht.
Ich löse mich, ohne anzuhalten.
Unzureichend.
Du hättest ihn sehen müssen.
Jetzt trägst du den Schaden weiter, wie alles andere.
Die Belastung steigt.
Nicht explosionsartig, sondern schleichend.
Schritte verlieren Präzision, der Atem wird kürzer.
Ein Gedanke an Unterbrechung steht einen Moment im Raum.
Unverzeihlich.
Du erlaubst dem Gedanken Existenz.
Allein das disqualifiziert dich.
Etwas in mir hält dagegen.
Kein Trotz, keine Pose.
Nur ein stumpfes Weitertragen dessen, was noch funktioniert.
Hör auf, das zu verklären.
Das ist kein Widerstand.
Das ist Restmaterial, das noch nicht versagt hat.
Ich korrigiere Haltung.
Minimal.
Mechanisch.
Gerade genug, um nicht zu brechen.
Zu wenig.
Zu spät.
Du bewegst dich permanent am Rand des Versagens und nennst es Kontrolle.
Der Atem bleibt flach.
Getaktet.
Das Herz meldet sich deutlich.
Ich zwinge den Rhythmus herunter.
Du zwingst gar nichts.
Du hoffst, dass es gehorcht.
Hoffnung ist kein Kommando.
Der Raum verdichtet sich weiter.
Entscheidungen müssen fallen, bevor sie vollständig geformt sind.
Ich treffe sie und halte die Bewegung.
Du triffst Entscheidungen, weil Stillstand dich entlarven würde.
Nicht aus Klarheit.
Aus Angst vor dem Ende.
Der Befehl steht.
Und solange er steht, bewege ich mich.
Der Befehl rechtfertigt dich nicht.
Er erklärt nur, warum du noch nicht ersetzt wurdest.