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Feedback jeder Art Eismond

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  • Wilde Rose
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Der Vollmond trat hervor aus einem Wolkenband
und strahlend hell bescheint sein klares kaltes Licht
ein schweigsam ruhendes verschneites Land
und gibt der Dunkelheit ein magisches Gesicht.

Klar sichtbar liegt, was sonst von tiefer Nacht umhüllt,
die Dinge werfen Schatten in den Schnee,
und ich bin überaus von der Magie erfüllt,
als ich des Nachts aus meinem Zimmerfenster seh.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das gefällt mir ausnehmend gut in Wortwahl und Versmaß. Möchte gern mehr davon.
Unter demselben Titel habe ich 2021 diese Zeilen geschrieben:

Eismond bringt uns kühlen Duft,
Ostwind spielt mit kahlen Zweigen,
Frost liegt in der klaren Luft,
auf den Wiesen kaltes Schweigen.

Tief verborgen jedes Sein,
eingeschlafen alles Leben,
matt verdunkelt jeder Schein,
nirgendwo mehr Träume schweben.

Weiß wie eine Leichendecke
liegt der Schnee auf Wald und Feld;
dass der Launing sie erwecke,
hoffet still die tote Welt.

©️ RKS 2021

Liebe Grüße
Robert K. Staege
 
Liebe Wilde Rose,

der Mond verzaubert die weiße Landschaft und die Magie ergreift den, der am Fenster steht. Dein Gedicht bringt dies stimmungsvoll zum Ausdruck (V 1/4 super!), und durch die Langzeile werden die nächtliche Ruhe und das geheimnisvolle Spiel von Licht und Schatten gut spürbar.

Mit Genuss gelesen.
LG g

Astronomisch aktuell

Der Januar hat lange, kalte Nächte,
und sind sie unbewölkt, und fehlt der Mond
inmitten ferner, zarter Sterngeflechte,
sind sie vom hellen Jupiter betont.

Kaum sonst kommt er der Erde mal so nah
und bleibt die ganze Nacht für sie zu sehen.
Folg ihm! Er ist für hundert Monde da
und will auch dich, mein Freund, nicht übergehen…
 
Lieber Gummibaum,

ich danke dir für deinen lobenden Kommentar. Ich war mir nicht ganz sicher, ob das Gedicht die Magie auch transportiert, aber dir glaube ich es. 😁
Vielen Dank auch für deinen stimmungsvoll gereimten Ausflug in die Sternenkunde (und in die Weihnachtsgeschichte).
Ich habe mich darüber sehr gefreut.

LG Wilde Rose
 
  • Wilde Rose
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