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Feedback jeder Art Erwachen im Frühling

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  • Claudi
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Erwachen im Frühling

Die Knospen brechen still hervor,
die Sonne streift die kalte Nacht.
Ein neuer Tag steht hell am Tor
und alles lebt in frischer Pracht.

Die Vögel singen hell und klar,
die Luft ist frisch, erfüllt von Duft.
Ein neuer Mut erwacht sogar
und trägt mich sanft durch Frühlingsluft.

Die Blumen öffnen sich im Licht,
die Erde duftet zart und fein.
Ein Lächeln zeigt sich im Gesicht
und alles wirkt so leicht und rein.

Ein Schritt nach vorn, der Blick so klar,
die Hände ruhig, das Herz bedacht.
Ich geh den Weg, getreu und wahr,
dem folgend, was der Tag gebracht.

© wirbel / C.B.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hei wirbel,

ich sehe, du kümmerst dich neuerdings ums Versmaß. Super!
In der letzten Zeile gibt's dadurch allerdings eine "unmögliche Grammatik": "... was der Tag mir bracht".
Das ließe sich leicht vermeiden, z.B. mit: "... was der Tag gebracht". (Auch wenn das ein wenig altmodisch klingt.)
Vorletzte Strophe, letzte Zeile: "... alles fühlt sich leicht und rein". Fehlt da nicht das Wort: "... an"?!
Dies könnte man etwa umgehen mit: "und alles wirkt so leicht und rein." (Oder auch: "... scheint so leicht und rein".)

"Musikalisch" ist dein Stück (durchs Versmaß) jedenfalls sehr hübsch geworden - du bist auf dem Weg!

Schönen Gruß:
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber Uwe,
dankeschön, für deine Verbesserungen.
Ja, ich muss mich noch an das Metrum (unbetont und betont) ransetzen und üben, es klappt nicht immer.
Ich versuche mich auch gerade an meine älteren Gedichte, damit die Verse besser und sauberer klingen,
der Reimrythmus gleichmäßiger wird (z.b. auch bei dem Schnecken Gedicht)
Claudi hat mir einen Link geschickt/empfohlen, wo man schön üben kann. 👍

LG wirbel / Claudia 😉
 
Liebe Wirbel,

dein Frühlingserwachen klingt doch richtig gut. Schön, wenn du dir Claudis Lehrfaden zu Gemüte führst.;-) Mir fällt auf, dass einige Wörter sich wiederholen: hell, frisch, klar, aber das ist Kleinkram. Es soll lediglich ein Hinweis sein.

Lieben Gruß, Letreo
 

Claudis Themen
"Musikalisch" ist dein Stück (durchs Versmaß) jedenfalls sehr hübsch geworden - du bist auf dem Weg!

Ja, liebe Wirbel, dem schließe ich mich erfreut an! Den letzten Vers würde ich nochmal überdenken. Auf "-acht" gibt es ja noch einige Reime und ich war immer angetan von deinem natürlichen Stil in klarer Sprache ohne reimgeschuldete Inversionen und unschöne Ellipsen wie "was der Tag gebracht".

Nur einige Anregungen:

und tue, was mich glücklich macht.
und geb auf meine Schritte acht.
und nehme mich vor Neid in Acht.
und hab mir ein Gedicht gemacht.
und freu mich, dass der Himmel lacht.

LG Claudi
 
  • Claudi
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