Die Erde hebt sich schwer und dunkel
aus dem Schnee wie eine Schläferin,
die noch im Traum verharrt.
Knospen, durch düsteren Winter aufgespart,
erwachen nun der Träumerin
im leichten Licht-Gemunkel
des ersten warmen Frühlingstags.
Und Eis löst sich von Fenstern
wie Schorf von einer Wunde,
die endlich ganz verheilen
darf.
Vögel kehren heim in ihre alten Lieder,
und Mutter Sonne legt sich wieder
auf die kalten Stirnen
halb erfrorener Wiesen.
Wo gestern noch
schneeschwer die kalten Winde bliesen,
singen heut Dirnen,
leicht vom ersten Flieder,
und hoffen auf den ersten
sehnsuchtsvollen Kuss.
Derweil der Krokus
auf der Lichtung
noch ganz vereinzelt steht.
Und wie ein Engel durch Gebete geht,
-die Seele grenzenlos erbebt-,
in einem ersten zaghaft
hingegebenen Kuss,
kennt seine Sehnsucht
nach der Wärme
keine Richtung.
Grashalme heben sich so wie
Gedanken, die noch keine Sprache kennen.
Und trotz des Aufblühens bleibt Beklemmen.
Des Winters Stille endet nie,
sie lauert selbst im Sommergarten,
denn sie ist auch das Schweigen all
der Dinge, die
noch warten.
Die Nebel lichten sich
nun endlich,
die Pfützen werden
Himmelsspiegel.
Die Erde öffnet sich dem Licht,
das Licht öffnet den Farbentiegel.
Hoffnungslosigkeit zerbricht,-
ja, selbst Philister werden Narren,
und auch das Eis verwandelt sich
in eine Zeit
vor dem Erstarren
Text Dio
Musik Ki
aus dem Schnee wie eine Schläferin,
die noch im Traum verharrt.
Knospen, durch düsteren Winter aufgespart,
erwachen nun der Träumerin
im leichten Licht-Gemunkel
des ersten warmen Frühlingstags.
Und Eis löst sich von Fenstern
wie Schorf von einer Wunde,
die endlich ganz verheilen
darf.
Vögel kehren heim in ihre alten Lieder,
und Mutter Sonne legt sich wieder
auf die kalten Stirnen
halb erfrorener Wiesen.
Wo gestern noch
schneeschwer die kalten Winde bliesen,
singen heut Dirnen,
leicht vom ersten Flieder,
und hoffen auf den ersten
sehnsuchtsvollen Kuss.
Derweil der Krokus
auf der Lichtung
noch ganz vereinzelt steht.
Und wie ein Engel durch Gebete geht,
-die Seele grenzenlos erbebt-,
in einem ersten zaghaft
hingegebenen Kuss,
kennt seine Sehnsucht
nach der Wärme
keine Richtung.
Grashalme heben sich so wie
Gedanken, die noch keine Sprache kennen.
Und trotz des Aufblühens bleibt Beklemmen.
Des Winters Stille endet nie,
sie lauert selbst im Sommergarten,
denn sie ist auch das Schweigen all
der Dinge, die
noch warten.
Die Nebel lichten sich
nun endlich,
die Pfützen werden
Himmelsspiegel.
Die Erde öffnet sich dem Licht,
das Licht öffnet den Farbentiegel.
Hoffnungslosigkeit zerbricht,-
ja, selbst Philister werden Narren,
und auch das Eis verwandelt sich
in eine Zeit
vor dem Erstarren
Text Dio
Musik Ki
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