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Feedback jeder Art Färbe mich schwarz

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  • Andreas Wolfgang Vögele
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Färbe mich schwarz

Färbe mich einmal in meinem Leben schwarz.
die Welt fahre ich in meinem Auto zu Schrott.
Schick mir eine Farbe in mein dunkles Herz,
spuck auf meinen Körper, schlag mich hart.

In meinem Kopf trommelt der Schmerz,
auf meinen Lippen und Armen sind Ketten.
Der Schlaf liegt still unter meinen Füßen,
bevor mein Schmerz mich töten will.

Hilfloser Körper, hilflose Seele,
furchtlos ihm entgegen, furchtlos zu gehen

Mustafa Simsek
 
Lieber Mustafa,

sehr eindringlich. Ich lese es so, als ob jemand vom Schmerz zerstört wird und in der Zerstörung anderer (Amoklauf) ein Gefühl (Farbe) und ein eigenes Ende (schwarz) sucht. Kann auch ein Hilferuf sein.

LG g
 
Zuletzt bearbeitet:
Färbe mich schwarz

Färbe mich einmal in meinem Leben schwarz.
die Welt fahre ich in meinem Auto zu Schrott.
Schick mir eine Farbe in mein dunkles Herz,
spuck auf meinen Körper, schlag mich hart.

In meinem Kopf trommelt der Schmerz,
auf meinen Lippen und Armen sind Ketten.
Der Schlaf liegt still unter meinen Füßen,
bevor mein Schmerz mich töten will.

Hilfloser Körper, hilflose Seele,
furchtlos ihm entgegen, furchtlos zu gehen

Mustafa Simsek
Hallo Saturn
Auch dem gütigsten Menschen wird es ab und zu zu viel
Kurz wird Gift und Galle gesprüht
Bevor die Farbe wieder zurückkommt

Lieber Mustafa,
das sind grosse Worte über das Thema Schmerz.
Leider suchst Du die Schuld im Aussen (ich fahre die Welt mit meinem Auto zu Schrott).
Auch ich habe schon sehr sehr gelitten, aber meine Seele heilte, indem ich den Anderen vergeben konnte.
Trotzdem ein grossartiges Gedicht.

Liebe Grüsse,
Andy
 
  • Andreas Wolfgang Vögele
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