Feige Ohren hatte ich gehabt
Immer wieder betete ich:
"Ich will es nicht hören!
Ich will es nicht wissen!"
Nun ist die große Welt da draußen
kleiner als die Leere in mir,
Die meine Ohren mir erschufen.
Zehn Jahre,
- Ein Jahrzehnt -,
Hörte ich nicht
Den Leuten beim Gerede zu,
das es nicht gab.
Zu viel Angst
Vor Spott,
den es nicht gab.
Die Krankheit wütete in mir,
stürzte mich in einen Traum.
"Nein! Ich will es nicht hören!
Ich will es nicht wissen!"
Nun?
Nun höre ich nichts mehr,
Die Stimmen sind verschwunden,
Gegangen ihren eigenen Weg,
wie Wanderer auf einer Weggabelung.
In mir bleibt das Unwissen
Von einem verpassten Jahrzehnt!
Immer wieder betete ich:
"Ich will es nicht hören!
Ich will es nicht wissen!"
Nun ist die große Welt da draußen
kleiner als die Leere in mir,
Die meine Ohren mir erschufen.
Zehn Jahre,
- Ein Jahrzehnt -,
Hörte ich nicht
Den Leuten beim Gerede zu,
das es nicht gab.
Zu viel Angst
Vor Spott,
den es nicht gab.
Die Krankheit wütete in mir,
stürzte mich in einen Traum.
"Nein! Ich will es nicht hören!
Ich will es nicht wissen!"
Nun?
Nun höre ich nichts mehr,
Die Stimmen sind verschwunden,
Gegangen ihren eigenen Weg,
wie Wanderer auf einer Weggabelung.
In mir bleibt das Unwissen
Von einem verpassten Jahrzehnt!