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Feedback jeder Art Frühlingsahnen

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  • Driekes
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Es stürmt und regnet, doch trotz allem
bin ich voll Frohsinn innerlich,
von mir ist eine Last gefallen,
es atmet wieder freier sich.

War wie erstarrt und eingefroren
in Dunkelheit und Schnee und Eis,
von Stille schienen taub die Ohren,
die Augen stumpf vom Grau und Weiß.

Doch nun, da Eis und Schnee geschwunden,
ist auch die Seele wie befreit,
die finstren Wochen überwunden
erahnt sie froh die Frühlingszeit.
 
Liebe @Wilde Rose,

ich mag an deinem Gedicht besonders den ruhigen, nachvollziehbaren Weg
vom äußeren Wetter zur inneren Befreiung. Das bleibt nicht nur beim Frühlingsbild,
sondern zeigt sehr schön, wie stark sich Jahreszeiten auch seelisch anfühlen können.

Die zweite Strophe finde ich besonders gelungen:
„in Dunkelheit und Schnee und Eis“ und „die Augen stumpf vom Grau und Weiß“ –
das macht die Erstarrung sehr anschaulich. Dadurch wirkt die Wendung in der
letzten Strophe umso heller und glaubwürdiger.

Und die Zeile „von mir ist eine Last gefallen“ trägt den ganzen Text sehr schön –
schlicht, ehrlich und ohne großes Pathos.

Ein rundes, stimmiges Gedicht mit einer leisen Zuversicht, die gut tut.

Nicht jeder Frühling beginnt draußen.

LG Driekes
 
  • Driekes
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