Gedanken in der Einsamkeit
Bein um Bein, und es tut weh.
Seit Stunden schon renne ich, um endlich zu ruhen.
Mein zerbrochenes Herz soll aufhören
zu reden. Es soll aufhören zu denken.
Schritt um Schritt dem Teufel in die Hände zu rennen –
für den Himmel, wenn es ihn überhaupt gibt,
ist der Weg zu kurz.
Das Wasser aus den Wolken
hinab auf meinen Körper.
Meine Tränen bleiben für alle unentdeckt.
Fuß um Fuß bin ich sicher, das Ziel zu erobern:
die Stille –
das Feld, wo das Sonnenlicht hinabfällt
bis zu dem einen Punkt, an dem alles erlischt.
Wo bist du, mein Gewissen?
Ich dachte, dass du mich hasst.
Es ist Herbst, und die Tage sind kurz,
zu kurz,
um unendlich weit zu laufen.
Schließe ich die Augen,
blendet mich mein Geist.
Ich kann nicht sterben,
ohne zu sehen, was ich wirklich bin.
Was bin ich für dich?
Mustafa Simsek
Bein um Bein, und es tut weh.
Seit Stunden schon renne ich, um endlich zu ruhen.
Mein zerbrochenes Herz soll aufhören
zu reden. Es soll aufhören zu denken.
Schritt um Schritt dem Teufel in die Hände zu rennen –
für den Himmel, wenn es ihn überhaupt gibt,
ist der Weg zu kurz.
Das Wasser aus den Wolken
hinab auf meinen Körper.
Meine Tränen bleiben für alle unentdeckt.
Fuß um Fuß bin ich sicher, das Ziel zu erobern:
die Stille –
das Feld, wo das Sonnenlicht hinabfällt
bis zu dem einen Punkt, an dem alles erlischt.
Wo bist du, mein Gewissen?
Ich dachte, dass du mich hasst.
Es ist Herbst, und die Tage sind kurz,
zu kurz,
um unendlich weit zu laufen.
Schließe ich die Augen,
blendet mich mein Geist.
Ich kann nicht sterben,
ohne zu sehen, was ich wirklich bin.
Was bin ich für dich?
Mustafa Simsek