Es ziehen Wolken auf, dunkel und dicht,
es donnert, es blitzt
und ich frage mich, was das eigentlich ist;
wie ein Gespräch und Gedanken
so viel in mir auslösen können.
Ich habe Wut in meinem Magen
und Hass in meinem Herz
und unter dem Hass liegt eigentlich sehr viel Schmerz.
Ich bin traurig.
Tief in mir so traurig,
dass ich mich frage, ob ich so wütend bin,
weil mein Maß für Trauer voll ist.
Es ist schwer zu ertragen,
dass in mir so viel Groll ist,
Ich bin kein wütender Mensch,
aber habe Angst, einer zu werden,
denn dabei würde ich mich von mir,
viel zu weit entfernen.
Ich sehe mich im Alltag weniger gelassen,
viel leichter reizbar
und versuche geistig zu fassen,
was mein Körper schon verstanden hat;
und zwar: Es ist okay!
Es ist okay, es ist okay
es ist okay,
all das zu empfinden
und es wird auch nicht verschwinden,
nur weil ich das so nicht fühlen will.
Für einen Moment stehen meine Gedanken still,
ich nehme mir Zeit, laut auszuatmen.
Nach diesem Text kann ich spüren,
wie meine eigenen Worte mich berühren,
wie sich das Gewitter in mir zurückzieht
und sich die Wolkendecke lichtet,
habe einen Streit mit mir geschlichtet
und bin näher an mir
als zuvor.
es donnert, es blitzt
und ich frage mich, was das eigentlich ist;
wie ein Gespräch und Gedanken
so viel in mir auslösen können.
Ich habe Wut in meinem Magen
und Hass in meinem Herz
und unter dem Hass liegt eigentlich sehr viel Schmerz.
Ich bin traurig.
Tief in mir so traurig,
dass ich mich frage, ob ich so wütend bin,
weil mein Maß für Trauer voll ist.
Es ist schwer zu ertragen,
dass in mir so viel Groll ist,
Ich bin kein wütender Mensch,
aber habe Angst, einer zu werden,
denn dabei würde ich mich von mir,
viel zu weit entfernen.
Ich sehe mich im Alltag weniger gelassen,
viel leichter reizbar
und versuche geistig zu fassen,
was mein Körper schon verstanden hat;
und zwar: Es ist okay!
Es ist okay, es ist okay
es ist okay,
all das zu empfinden
und es wird auch nicht verschwinden,
nur weil ich das so nicht fühlen will.
Für einen Moment stehen meine Gedanken still,
ich nehme mir Zeit, laut auszuatmen.
Nach diesem Text kann ich spüren,
wie meine eigenen Worte mich berühren,
wie sich das Gewitter in mir zurückzieht
und sich die Wolkendecke lichtet,
habe einen Streit mit mir geschlichtet
und bin näher an mir
als zuvor.