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Feedback jeder Art grippaler Sturm

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Mein Kopf ist von einem dichten, schwerfälligen Nebel umhüllt. Und es fühlt sich an, als wäre ein Güterzug mit voller Wucht gegen meine Stirn gerast. Eine pochende Migräne mischt sich in das Chaos ein. Mein Gesicht brennt wie eine Jalapeño, und in meinen Händen versuche ich ein Fieber zu tragen, das knackt wie Brennholz.

Schweiß sickert aus meinen tränenden Poren. Infizierter Schleim verstopft die Atemwege und die Nase. Starke Winde zerren und zupfen an den Muskeln, während in meinen Knochen ein Sturm aus winzigen Brüchen randaliert. Blitze zucken entlang meiner Wirbelsäule, hinauf und hinunter und elektrisieren mein Skelett. Ich werde gepeitscht, bin völlig erschöpft, geplagt von schlaflosen Nächten, in denen ich mich hin und her wälze und nach Luft ringe.

Eingesaugt in den Strudel eines Tornados, drehe ich mich, drehe mich, bis mir schwindelig wird. Meine Rippen versuchen, sich bei jedem Hustenanfall zusammenzuziehen. Gelangt da überhaupt Luft hinein? Ein ferner Hurrikan beginnt in mir zu toben. Die Bronchien klappern, sie pfeifen und keuchen und widersetzen allen Steroidinhalatoren und Tabletten. Der teuflische Sturm verstärkt seinen Angriff, versucht mich fortzureißen, zielt auf meine Seele. Quallvoll und unerbitterlich, doch mein Innerstes bleibt ruhig.
© Donna H.
26. März 2026
 
Hey Donna
Ich mag deinen Style. Und ich weiss, daß Thema ist Sturm. Aber hier habe ich ab Mitte das Gefühl, es geht einen Tick too much auch darum, hoch vielseitig und wortschatzreich zu sein, mit plakativen Bildern/Vergleichen und einem Adjektiv-Stroboskop zu punkten, als die eigentliche Geschichte zu erzählen. Für mich [Einzelmeinung] ein wenig Overflow. Hochqualitativ, aber Overflow.
Schönen Abend und lGT
 
Hey Donna
Ich mag deinen Style. Und ich weiss, daß Thema ist Sturm. Aber hier habe ich ab Mitte das Gefühl, es geht einen Tick too much auch darum, hoch vielseitig und wortschatzreich zu sein, mit plakativen Bildern/Vergleichen und einem Adjektiv-Stroboskop zu punkten, als die eigentliche Geschichte zu erzählen. Für mich [Einzelmeinung] ein wenig Overflow. Hochqualitativ, aber Overflow.
Schönen Abend und lGT
Danke für dein Feedback @Tanqueray, dass du mich so auf Trab hälst. Zu viel? Überfluss? Ja, das kann ich nachvollziehen. (und genau so habe ich mich gefühlt, als ob eine dunkle Macht mich von Kopf bis Fuß erfasst hätte. Es ist, als ob man unter Wasser wäre, obwohl man über der Erde ist, und versucht, sich schnell zu bewegen, aber zurückgehalten wird - ausgebremst wird, und nun mit einem enormen Handicap zu kämpfen hat.

Aber mein Ziel ist definitiv nicht Punkte zu holen. Niemals. Es könnte wie „Wow, wie-krank-ich-bin“ Gehabe wirken, wie eine Selbstmitleidsveranstaltung - zu viele Adjektive.
Ich muss an einigen Dingen arbeiten und mich mehr auf den Kern der Geschichte konzentrieren.
Wenn man in einem Krankheitschaos steckt, das weitere Krankheitsprozesse auslöst, und plötzlich mit viel mehr zu tun hat, als einen ursprünglich getroffen hat, dann neigt das dazu, alles noch dramatischer zu machen. Man ist in große Ungewissheit. Vielleicht kränker als je zuvor, und unter extrem belastende Umständen, wirklich kämpfend für jeden Atemzug der sich als anstrengend erweist, fragend ob dein Körper die Fähigkeit noch hat dich da Heil durchzubringen.
Liebe Grüße,
Donna
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Guten Abend Donna…

Äh…Gute Besserung🤒
(oder habe ich hier was falsch verstanden?)

LG Guenk
Guten Abend zurück @Guenk,
Danke für die Gute Besserungswünsche.
Ich habe noch nie eine Grippe zwei mal hintereinander durchlitten, wie ich es ab Mitte März bis in den April mitmachen musste. War auskuriert, dann erwischte mich es noch schlimmer mit Stirnhöhlen/Nasennebenhöhlen-Entzündung plus ein hartnäckigen Husten der eine Bronchitis noch mitbrachte...und ich bin Nichtraucherin!! Hatte eine Stimme als ob die Sänger Lou Rawls und Barry White sich in meinen Stimmbänder verirrten. Meine Güte, ich wusste nicht welches Symptom ich zuerst anpacken sollte. Noch nicht 💯%, aber es wird langsam. Wünsche Dir und Allen Gesundheit.
Liebe Grüße,
Donna
 
Hey liebe Donna
Nein, grosses Missverständnis, keine Spur von „Wow, wie-krank-ich-bin“ Gehabe" oder " Selbstmitleidsveranstaltung", es geht mehr in die positive Richtung: jemand hat die sprachlichen Mittel, das mit so viel Bandbreite und Verve hinzuschreiben [wie du] und löst damit bei weniger aufnahmefähigen Lesern [wie mir] eine partielle Reizüberflutung aus. Danke für den offenen Austausch, mag es. Gute Besserung. LGT
 
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