Ich bin mir fremd
Ich bin mir fremd.
Vertraut sind mir Gesicht, Haut und Haare - alles,
was aus dem Spiegel schaut.
Wenn ich aber tiefer blicke, wird Widerwille in mir
laut.
Das soll ich sein? Diese abgrundtiefe Leere, die
keinen Anfang und kein Ende kennt?
Ist es gar die Quelle, diese unheimliche Stille, die
man gemeinhin Seele nennt?
Ich weiß es nicht und doch scheint sie gegeben.
Vielleicht, um einmal andernorts weiter zu leben.
Ich bleibe dran.
Ob ich den Abstieg in die Tiefe einmal wage?
Kann sein, am Ende meiner Erdentage.
© Teddybär 🐻
Ich bin mir fremd.
Vertraut sind mir Gesicht, Haut und Haare - alles,
was aus dem Spiegel schaut.
Wenn ich aber tiefer blicke, wird Widerwille in mir
laut.
Das soll ich sein? Diese abgrundtiefe Leere, die
keinen Anfang und kein Ende kennt?
Ist es gar die Quelle, diese unheimliche Stille, die
man gemeinhin Seele nennt?
Ich weiß es nicht und doch scheint sie gegeben.
Vielleicht, um einmal andernorts weiter zu leben.
Ich bleibe dran.
Ob ich den Abstieg in die Tiefe einmal wage?
Kann sein, am Ende meiner Erdentage.
© Teddybär 🐻