Ich und Gott im Wald
Ich stehe hier, allein im Wald,
bei Frost und Wind, mir ist so kalt.
ich schrei zu Dir, gib mir ein Zeichen,
die Traurigkeit will nicht mehr weichen.
Die Tränen schießen unfügsam,
heraus aus ihrem Haus,
überströmen mich, zu viel Gefühl,
was macht Gott, Deine Hilfe aus?
In dieser rohen Einsamkeit,
wo bist Du nur, mein Gott,
ich steh in Flammen, ging zu weit,
meine Welt kurz vor dem Tod!
Doch da, entsteht ein Bild in mir,
eine Mutter im wollenen Kleid,
sie stieg herab als Trösterin,
sie spricht, es ist soweit.
Hier bin ich und ich bin geneigt,
dein Lieben, Fluchen, Irren, Suchen,
das ganze große Leben,
dir heut noch zu vergeben.
Ich kenne Dich von Anfang an,
war Jahrelang bereit,
Ich gab Dir deinen Namen einst,
Zusammen führt uns erst das Leid.
Auf alle deinen vielen Fragen,
antworte ich Dir gern,
viele Schritte gingst Du ohne mich,
ich war Dir niemals fern!
Du bist gestrauchelt und gefallen,
nun Komm in meinen Arm,
die Leere in Dir wird verhallen,
die Kälte wechselt sich in Warm.
Du hast alles herbei geführt,
tue selbst nun, Mensch, was richtig ist,
ich hab den Knoten Dir entwirrt,
damit der Gram Dich nicht zerfrisst.
Sprich Amen, mein geliebtes Kind,
ich habe Dich ganz besonders gern,
damit wir jetzt zusammen sind,
ich hol Dich heim, von nah und fern.
Steph14forgefield (2023)
Ich stehe hier, allein im Wald,
bei Frost und Wind, mir ist so kalt.
ich schrei zu Dir, gib mir ein Zeichen,
die Traurigkeit will nicht mehr weichen.
Die Tränen schießen unfügsam,
heraus aus ihrem Haus,
überströmen mich, zu viel Gefühl,
was macht Gott, Deine Hilfe aus?
In dieser rohen Einsamkeit,
wo bist Du nur, mein Gott,
ich steh in Flammen, ging zu weit,
meine Welt kurz vor dem Tod!
Doch da, entsteht ein Bild in mir,
eine Mutter im wollenen Kleid,
sie stieg herab als Trösterin,
sie spricht, es ist soweit.
Hier bin ich und ich bin geneigt,
dein Lieben, Fluchen, Irren, Suchen,
das ganze große Leben,
dir heut noch zu vergeben.
Ich kenne Dich von Anfang an,
war Jahrelang bereit,
Ich gab Dir deinen Namen einst,
Zusammen führt uns erst das Leid.
Auf alle deinen vielen Fragen,
antworte ich Dir gern,
viele Schritte gingst Du ohne mich,
ich war Dir niemals fern!
Du bist gestrauchelt und gefallen,
nun Komm in meinen Arm,
die Leere in Dir wird verhallen,
die Kälte wechselt sich in Warm.
Du hast alles herbei geführt,
tue selbst nun, Mensch, was richtig ist,
ich hab den Knoten Dir entwirrt,
damit der Gram Dich nicht zerfrisst.
Sprich Amen, mein geliebtes Kind,
ich habe Dich ganz besonders gern,
damit wir jetzt zusammen sind,
ich hol Dich heim, von nah und fern.
Steph14forgefield (2023)