* * *
an Emanuele M.
In der Stille eines Zimmers,
(dessen Farbe ich mich nicht mehr errinere),
doch deine süße Erinnerung,
ein begieriges Verlangen:
ich, der dich besitze in einem leidenschaftlichen
Tanz.
Wer waren diese beiden?
Unersättlich, umarme dich fest?,
während unsere Herzen
pulsieren,
vereint in einer Ekstase aus Stöhnen und Schluchzen?
Wir sind gewandert, haben uns gesehnt,
zwischen dem Unerreichbaren und dem Greifbaren —
verloren in den Blicken von falschen Körper,
in Worten, erstickt vom Verlangen,
deren Pfade der Leidenschaft gezeichnet
im weiten Universum der Existenz.
So wohin müssen wir also abbiegen,
(wenn überhaupt, sollten wir es tun) —
wenn nicht über die Grenze der Intimität hinaus?
Nun ist die Ruhe keine Theorie mehr:
es ist deine warme Stimme, die mich einhüllt.
Man redet schlecht über uns unter den Leuten,
dass wir aneinander sterben werden:
Liebe, sei vorsichtig,
es sind die
Lügen, gehüllt
unter die Blicke der
falschen Götter.
Legen wir unsere Körper
inzwischen auf diese Erde:
Deine Hand, die mich liebkost,
wird aus dir einen Zufluchtsort machen —
Liebe, du bist die Heilung
für all meine Qualen.
Der süße Abschluss meiner Ängste.
Mein wiedergefundenes Ich:
Ich bin dein Atem,
und du: meine Lunge.
31/10/25
an Emanuele M.
In der Stille eines Zimmers,
(dessen Farbe ich mich nicht mehr errinere),
doch deine süße Erinnerung,
ein begieriges Verlangen:
ich, der dich besitze in einem leidenschaftlichen
Tanz.
Wer waren diese beiden?
Unersättlich, umarme dich fest?,
während unsere Herzen
pulsieren,
vereint in einer Ekstase aus Stöhnen und Schluchzen?
Wir sind gewandert, haben uns gesehnt,
zwischen dem Unerreichbaren und dem Greifbaren —
verloren in den Blicken von falschen Körper,
in Worten, erstickt vom Verlangen,
deren Pfade der Leidenschaft gezeichnet
im weiten Universum der Existenz.
So wohin müssen wir also abbiegen,
(wenn überhaupt, sollten wir es tun) —
wenn nicht über die Grenze der Intimität hinaus?
Nun ist die Ruhe keine Theorie mehr:
es ist deine warme Stimme, die mich einhüllt.
Man redet schlecht über uns unter den Leuten,
dass wir aneinander sterben werden:
Liebe, sei vorsichtig,
es sind die
Lügen, gehüllt
unter die Blicke der
falschen Götter.
Legen wir unsere Körper
inzwischen auf diese Erde:
Deine Hand, die mich liebkost,
wird aus dir einen Zufluchtsort machen —
Liebe, du bist die Heilung
für all meine Qualen.
Der süße Abschluss meiner Ängste.
Mein wiedergefundenes Ich:
Ich bin dein Atem,
und du: meine Lunge.
31/10/25