In einer klaren Winternacht
steh ich allein vor meiner Tür.
Ein Bruchteil lichterfüllter Herrlichkeit
schwebt lautlos, ohne Ende über mir.
Ich staune nur. Kann mich nicht sattsehen.
Ein voller Mond im Osten
in flauschiger Wolkenwatte,
umringt von gelben Fasern.
Nicht weit Pegasus, das geflügelte Pferd,
geboren aus menschlicher Schöpfungskraft,
Mittler zwischen Erde und Himmel.
Jetzt sich auf dessen Rücken schwingen,
Im Galopp in unbekannte Sphären dringen.
Auf einmal wird mir klar, wohin mich die Reise
meines Lebens führt: zur Quelle jenes Lichts,
darin jegliche Unwissenheit zerbricht.
Ein federleichtes Stäubchen aus dem All
bin ich, verweht auf den Planeten Erde.
Gelebt, geprüft in kurzer Zeit,
kehr ich zurück, woher ich kam,
damit ich immer werde!
(„Carolus“ in „poeten.de“ 06.01.2026)
steh ich allein vor meiner Tür.
Ein Bruchteil lichterfüllter Herrlichkeit
schwebt lautlos, ohne Ende über mir.
Ich staune nur. Kann mich nicht sattsehen.
Ein voller Mond im Osten
in flauschiger Wolkenwatte,
umringt von gelben Fasern.
Nicht weit Pegasus, das geflügelte Pferd,
geboren aus menschlicher Schöpfungskraft,
Mittler zwischen Erde und Himmel.
Jetzt sich auf dessen Rücken schwingen,
Im Galopp in unbekannte Sphären dringen.
Auf einmal wird mir klar, wohin mich die Reise
meines Lebens führt: zur Quelle jenes Lichts,
darin jegliche Unwissenheit zerbricht.
Ein federleichtes Stäubchen aus dem All
bin ich, verweht auf den Planeten Erde.
Gelebt, geprüft in kurzer Zeit,
kehr ich zurück, woher ich kam,
damit ich immer werde!
(„Carolus“ in „poeten.de“ 06.01.2026)