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Feedback jeder Art Januar-Sonett für Erika

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Ich nehm die Welt um mich herum
nur provisorisch als real:
den Nachbarhund, das Baltikum,
Gebäude, Fluss, Laternenpfahl ...

Auch möglich, dass es gar nicht stimmt,
dann ist das Sein bloß Illusion,
und je nachdem, wie man es nimmt,
ist das was anderes. Doch, schon.

Ob wahre Welt, ob Trugbild, Traum,
mich stör'n die Unterschiede kaum,
solange du nur bei mir bist.

Wenn gleich du diese Zeilen liest
und das Problem genauso siehst -
darf alles bleiben, wie es ist!
 
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Hallo Uwe,

ein flott fluffiges Gedicht, das mir sehr gut gefällt.
Da hab ich mir auch schon Gedanken drüber gemacht, über den Unterschied zwischen Realität und Traum, beides muss durch unseren Kopf, man kann sich Realität auch anders träumen, nur Kopfschmerzen sind dann doch sehr real.

Sehr gern gelesen
LG Wilde Rose
 
Schönen Dank, Wilde Rose @Wilde Rose , für Kommentar & Like. Gedankt sei ebenso den Likern:
@Chandrika W. @Chilicat @Zorri @Teddybär @Nicolas McLenny @Paul Kah @Frederic Crown @Eliane @etwas @Cornelius @Fehyla @Marry @Rudolf Fritz-Roessle @Anaximandala @Lizzy @Fiete686

Ab und zu schreibe ich Sonette, und die sind meistens 4-hebig, was eine ziemlich natürliche Alltagssprache ergibt. (Komisch, dieses Mal hat gar keiner darauf hingewiesen, dass es eigentlich 5 Hebungen sein müssten.)

Das vorliegende Exemplar ist aber auch eine Folge der Quantenphysik. Ausgerechnet ich (traditionell total unbegabt in Mathematik und den Naturwissenschaften) habe in letzter Zeit viel darüber gehört und gelesen - und finde es faszinierend!
Der Beobachter SCHAFFT erst eine Wirklichkeit, es hätte aber auch eine andere sein können.
Ein Teilchen kann an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig sein.
Da ist kein Mond am Himmel, wenn keiner hinguckt ...
und Zeit gibt es sowieso nicht, bzw.erst seit kurzem.
So Sachen.

Aber wie im Gedicht: Ich führe meine weltlichen Geschäfte erst mal wie gewohnt weiter, und wenn die Liebste das genauso tut, soll mir alles Universalgeschehen recht sein.

Habt einen schönen Tag!
Uwe
 
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