Kapital[is]mus(s)
Reichtum erregt.
Konsum entsteht.
Kleider, Auto, Reise -
Das Geld zieht ne Schneise.
Über uns schwebt,
ein Netz, das stets webt.
Es lullt uns ein.
Sie schenken uns Wein.
Er nebelt uns ein.
Wir trinken ihn leer,
und wollen noch mehr.
Irgendwann
bröckelt der Schein.
In Wahrheit sind wir
allein.
Wir kauern vor Neid.
Es hilft kein Gebet.
Wer hat, der lebt.
Wer nicht hat,
der krebst.
Ich frage euch:
Wollt ihr das Leid?
Wollt ihr wirklich,
dass alles so bleibt?
© Gräfin Graphem
Reichtum erregt.
Konsum entsteht.
Kleider, Auto, Reise -
Das Geld zieht ne Schneise.
Über uns schwebt,
ein Netz, das stets webt.
Es lullt uns ein.
Sie schenken uns Wein.
Er nebelt uns ein.
Wir trinken ihn leer,
und wollen noch mehr.
Irgendwann
bröckelt der Schein.
In Wahrheit sind wir
allein.
Wir kauern vor Neid.
Es hilft kein Gebet.
Wer hat, der lebt.
Wer nicht hat,
der krebst.
Ich frage euch:
Wollt ihr das Leid?
Wollt ihr wirklich,
dass alles so bleibt?
© Gräfin Graphem