Kein Zuhause- Wo gehöre ich hin?
Ich sitze in meinem Zimmer,
das man "meins" nennt,
aber es fühlt sich an
wie geliehen.
Wie ein Raum
den ich verlasse
sobald ich kann.
Die Wände kennen mich nicht,
und ich kenne sie nich.
Alles was hier steht,
sagt nichst über mich.
Nur über das,
was sie wollten, dass ich bin.
Die Stimmen im Flur
sind laut,
doch sie treffen mich nicht.
Wie Regen gegen Fensterglas-
ich höre ihn aber ich werde nicht nass.
Ich bleibe trocken.
Kalt.
Distanziert.
Sie sagen, sie lieben mich.
Ich sage: "Ich weiß."
Aber ich spüre nichts.
Keine Wärme,
kein Ziehen im Brustkorb,
wenn ich an sie denke.
Nur Stille.
Oder unbehagen.
Ich weiß, wie man sich verhält,
weiß, wie man lacht,
weiß, wann man schweigt.
Ich spiele mit,
aber ich gehöre nicht dazu.
Nicht zu ihnen.
Nicht hierher.
Manchmal frage ich mich,
ob ich schlecht bin,
weil ich nicht liebe,
was mich geformt hat.
Oder ob es schlimmer ist,
so zu tun,
als würde ich es tun.
Ich träume von einem Ort,
der sich nicht wie Pflicht anfühlt.
Nicht wie Schuld.
Nicht wie Scham.
Nur wie Atmen.
Echt.
Und leicht.
Bis dahin
bleibe ich hier,
in einem Haus,
das nicht mein Zuhause ist,
bei Menschen,
die ich nicht hassen kann,
aber auch nicht Lieben.
Ich sitze in meinem Zimmer,
das man "meins" nennt,
aber es fühlt sich an
wie geliehen.
Wie ein Raum
den ich verlasse
sobald ich kann.
Die Wände kennen mich nicht,
und ich kenne sie nich.
Alles was hier steht,
sagt nichst über mich.
Nur über das,
was sie wollten, dass ich bin.
Die Stimmen im Flur
sind laut,
doch sie treffen mich nicht.
Wie Regen gegen Fensterglas-
ich höre ihn aber ich werde nicht nass.
Ich bleibe trocken.
Kalt.
Distanziert.
Sie sagen, sie lieben mich.
Ich sage: "Ich weiß."
Aber ich spüre nichts.
Keine Wärme,
kein Ziehen im Brustkorb,
wenn ich an sie denke.
Nur Stille.
Oder unbehagen.
Ich weiß, wie man sich verhält,
weiß, wie man lacht,
weiß, wann man schweigt.
Ich spiele mit,
aber ich gehöre nicht dazu.
Nicht zu ihnen.
Nicht hierher.
Manchmal frage ich mich,
ob ich schlecht bin,
weil ich nicht liebe,
was mich geformt hat.
Oder ob es schlimmer ist,
so zu tun,
als würde ich es tun.
Ich träume von einem Ort,
der sich nicht wie Pflicht anfühlt.
Nicht wie Schuld.
Nicht wie Scham.
Nur wie Atmen.
Echt.
Und leicht.
Bis dahin
bleibe ich hier,
in einem Haus,
das nicht mein Zuhause ist,
bei Menschen,
die ich nicht hassen kann,
aber auch nicht Lieben.