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Feedback jeder Art Leben, ein Traum von Glückseligkeit?

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Leben, ein Traum von Glückseligkeit?


Die Schauseite, von der Sonne erhellt,
farbig und bunt, Kampfplatz für Konkurrenz
und Karriere, Rennbahn für eigene Erfolge,
belohnt mit Siegertreppchen, Rampenlicht,
Prestige und gut betuchtem Dasein und mehr.


Die Innenseite im Dunkel bleibt, wenn Nacht
den Mantel des Schweigens über Land
und Bewohner breitet, des Tages
Tätigkeiten geschäftigen Händen entfallen,
Müdigkeit Lider niedersinken lässt,
und schlafend das eigene Schicksal
dem Unbewussten überantwortet wird.


Dann, für immer, eintauchen in Tiefen
sehnsuchtsträchtiger Zartheit, eindringen
in den himmlischen Schoß der Liebe,
damit Menschen reifen an Seele und Geist.
Einmal sein Leben jenseits der Beschränkungen,
verwirklichen, Grenzen durchbrechen,
Neuland entdecken um das Beste und Schöne
humaner Spezies zu Tage zu fördern. Aber wie?


Heißt das, Abgründe menschlicher Höllen zulassen?
Qualen durchleben müssen? Peinigung
durch unerhörte Grausamkeit und Zerstörung?
Haben mächtige Vernichter vergessen,
dass ihre Zeit und Mühen Opfer der Vergänglichkeit
und sie am Ende ihres Lebens mit blutbefleckten Händen
vor Gericht und Urteil der Geschichte erscheinen
als Mörder von Millionen unschuldigen Menschen?


Was heißt das alles für unseren Traum
von einem Leben in Glückseligkeit?

(„Carolus“ in „poeten.de“ 31. 01. 2026)
 
Herr-kuless

du schreibst "und irren im Glauben,
die Vergangenheit wiederholt sich nicht."
Das erscheint mir mißverständlich "Voller Hoffnung und irren im Glauben" als eine Sinneinheit, danach - für sich stehend - die Vergangenheit wiederholt sich nicht" als eine weitere Sinneinheit. Oder meinest du den Konjunktiv im Sinne, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholen würde? D.h. "die Vergangenheit "wiederholte" sich nicht.
Mein Vorschlag, den Konjunktiv zu umgehen: "...und irren im Glauben: Die Vergangenheit wiederholt sich nicht!" Bitte nicht tragisch nehmen!

Lieben Gruß
Carolus
 
  • Carolus
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