Im Frühlingsschlaf / verschlief den Morgenschein
Von überall / ein Tschilpen dringt hier ein
In dieser Nacht / hört‘ ich den Regenwind
Die Blüt‘ verstreut / wie viel davon wird’s sein?
春眠不覺曉,處處聞啼鳥。夜來風雨聲,花落知多少。
Über diesen Dichter erzählt Wong Man in Poems from China:
Meng lebte bis zu seinem vierzigsten Lebensjahr als Einsiedler auf dem Hügel des Hirschtors, bevor er in die Hauptstadt reiste und an der Nationaluniversität seine eigenen Gedichte rezitierte. Während eines geheimen Besuchs bei Ministerpräsident Wang in der Verbotenen Stadt stattete der Kaiser Wang einen Überraschungsbesuch ab, und Meng versteckte sich unter dem Bett. Er wurde jedoch vom Kaiser gerufen und gebeten, einige seiner Gedichte vorzutragen. Als Meng ein Gedicht rezitierte, das andeutete, dass der Kaiser ihn bereits zurückgewiesen hatte, war der Erhabene unzufrieden: Du hast dich nie um ein Amt beworben, und ich habe dich nie zurückgewiesen. Warum verleumdest du mich? Nach dieser Episode blieb ihm nichts anderes übrig, als nach Hause zu gehen. Jahre später bot sich ihm eine weitere Chance: Ein einflussreicher Freund vereinbarte für ihn einen Termin beim Kaiser.
Unterwegs traf er einen alten Freund und betrank sich. Als er an seine Verabredung erinnert wurde, bemerkte er: Ich habe schon zu viel Wein getrunken, reden wir nicht vom Kaiser! Bis ans Ende seiner Tage hat er diesen Fehltritt nicht bereut.
Von überall / ein Tschilpen dringt hier ein
In dieser Nacht / hört‘ ich den Regenwind
Die Blüt‘ verstreut / wie viel davon wird’s sein?
春眠不覺曉,處處聞啼鳥。夜來風雨聲,花落知多少。
Über diesen Dichter erzählt Wong Man in Poems from China:
Meng lebte bis zu seinem vierzigsten Lebensjahr als Einsiedler auf dem Hügel des Hirschtors, bevor er in die Hauptstadt reiste und an der Nationaluniversität seine eigenen Gedichte rezitierte. Während eines geheimen Besuchs bei Ministerpräsident Wang in der Verbotenen Stadt stattete der Kaiser Wang einen Überraschungsbesuch ab, und Meng versteckte sich unter dem Bett. Er wurde jedoch vom Kaiser gerufen und gebeten, einige seiner Gedichte vorzutragen. Als Meng ein Gedicht rezitierte, das andeutete, dass der Kaiser ihn bereits zurückgewiesen hatte, war der Erhabene unzufrieden: Du hast dich nie um ein Amt beworben, und ich habe dich nie zurückgewiesen. Warum verleumdest du mich? Nach dieser Episode blieb ihm nichts anderes übrig, als nach Hause zu gehen. Jahre später bot sich ihm eine weitere Chance: Ein einflussreicher Freund vereinbarte für ihn einen Termin beim Kaiser.
Unterwegs traf er einen alten Freund und betrank sich. Als er an seine Verabredung erinnert wurde, bemerkte er: Ich habe schon zu viel Wein getrunken, reden wir nicht vom Kaiser! Bis ans Ende seiner Tage hat er diesen Fehltritt nicht bereut.