Mona Lisa
Die Farben liegen still im Licht,
zerlegt in Stoffe, Schicht für Schicht,
doch irgendwo im leisen Raum
entsteht daraus ein fremder Traum.
Ein Lächeln, das sich nicht erklärt,
weil keine Formel es vermehrt,
kein Maß, kein Wert, kein Molekül
fasst dieses flüchtige Gefühl.
Die Töne, brav in Zahl gebannt,
und als Wellen eingespannt,
doch was im Innern dabei klingt,
ist mehr als das, was außen schwingt.
Du kannst das Bild in Teile brechen,
in Formeln, die nüchtern sprechen,
doch was lebendig scheint,
bleibt unberührt, bleibt nicht geeint.
_____
Hans-Christoph Rehfeldt
Die Farben liegen still im Licht,
zerlegt in Stoffe, Schicht für Schicht,
doch irgendwo im leisen Raum
entsteht daraus ein fremder Traum.
Ein Lächeln, das sich nicht erklärt,
weil keine Formel es vermehrt,
kein Maß, kein Wert, kein Molekül
fasst dieses flüchtige Gefühl.
Die Töne, brav in Zahl gebannt,
und als Wellen eingespannt,
doch was im Innern dabei klingt,
ist mehr als das, was außen schwingt.
Du kannst das Bild in Teile brechen,
in Formeln, die nüchtern sprechen,
doch was lebendig scheint,
bleibt unberührt, bleibt nicht geeint.
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Hans-Christoph Rehfeldt