Nachtsterne
Tagsüber, unsichtbar, wie nicht vorhanden,
stehen sie in klarer Nacht für menschlichen
Größenwahn und wahre Größe.
Gewaltige Dimensionen scheinen
durch ferne Lichterwiesen angedeutet.
Die Wölbung der Himmelskuppel,
gefüllt mit Flimmern endloser Zeiten,
birgt Raum für Schöpfungswunder ohne Zahl.
Hoch über meinem Kopf,
in festgelegten Himmelshöhen,
irrlichtern Satelliten hin und her,
täuschen Gestirne vor, blitzen
Leuchtsignale von Linienfliegern.
Jenseits davon, Lichtjahre, weltenweit.
Beklommen spür ich meine
hilflose Sprachunfähigkeit.
Stammle nur: „Unbegreiflich“,
„unermesslich“, unerreichbar“.
Wo bleibt der Fixstern meiner Hoffnungen?
Wo beginnt ein Fundament für mein Begreifen?
Existiert ein Hauch von zeitloser Ewigkeit
auf unserem Planeten?
Vielleicht in irdischer Liebe?
Als ob die Kälte aus dem All
mich frieren macht, wandere ich
still und voll der Ahnung fort
vom Großen Bären hin zum
heimeligen Hort.
Dort wartet noch
mein Freund, der Kachelofen,
denn des Frühlings Wärme lässt,
noch auf sich warten.
(„Carolus“ in „poeten.de" 18.03.2026)
Tagsüber, unsichtbar, wie nicht vorhanden,
stehen sie in klarer Nacht für menschlichen
Größenwahn und wahre Größe.
Gewaltige Dimensionen scheinen
durch ferne Lichterwiesen angedeutet.
Die Wölbung der Himmelskuppel,
gefüllt mit Flimmern endloser Zeiten,
birgt Raum für Schöpfungswunder ohne Zahl.
Hoch über meinem Kopf,
in festgelegten Himmelshöhen,
irrlichtern Satelliten hin und her,
täuschen Gestirne vor, blitzen
Leuchtsignale von Linienfliegern.
Jenseits davon, Lichtjahre, weltenweit.
Beklommen spür ich meine
hilflose Sprachunfähigkeit.
Stammle nur: „Unbegreiflich“,
„unermesslich“, unerreichbar“.
Wo bleibt der Fixstern meiner Hoffnungen?
Wo beginnt ein Fundament für mein Begreifen?
Existiert ein Hauch von zeitloser Ewigkeit
auf unserem Planeten?
Vielleicht in irdischer Liebe?
Als ob die Kälte aus dem All
mich frieren macht, wandere ich
still und voll der Ahnung fort
vom Großen Bären hin zum
heimeligen Hort.
Dort wartet noch
mein Freund, der Kachelofen,
denn des Frühlings Wärme lässt,
noch auf sich warten.
(„Carolus“ in „poeten.de" 18.03.2026)
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